LEXIKON
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Sie fragen sich, ob die Robinson-Liste im Email-Marketing was mit dem berühmten Roman von Daniel Defoe zu tun hat. Was könnte wohl “Confirmed Opt-In” oder “Double Opt-In” bedeuten? Für was stehen die beliebten Abkürzungen CAC, CPL, CPO oder CPM? Unser Glossar bringt Licht ins Dunkel und bietet alle wichtigen Fachausdrücke aus dem Email-Marketing und Online Marketing.

Unter Customer Touchpoints (CTP) versteht man den Kundenkontaktpunkt, an dem ein Dienstleister entlang des Serviceprozesses in direkten oder indirekten Kontakt mit dem Kunden tritt.

A/B-Test ist eine Testmethode für Werbetestzwecke, bei der eine Originalversion eines Werbemittels gegen eine veränderte Version getestet wird. Der A-B-Test wird auch als Split-Run-Test bezeichnet, denn im Vorgehen wird die Zielgruppe in zwei Untergruppen aufgeteilt: Gruppe A und Gruppe B. Entsprechend der Aufteilung der Zielgruppe wird auch das Werbemittel wie beispielsweise eine Anzeige zweigeteilt produziert: die Originalvariante und eine veränderte Variante. Anschließend wird bei der Gruppe A das Originalwerbemittel und bei der Gruppe B das veränderte Werbemittel eingesetzt und die Reaktionen verglichen. Mit Reaktion ist hierbei das gewünschte Wirkungsergebnis eines Werbemittels gemeint, wie zum Beispiel die Bestellung eines Produktes.

AIDA ist ein Akronym für ein Werbewirkungsprinzip. Es steht für die englischen Begriffe Attention (Aufmerksamkeit), Interest (Interesse), Desire (Verlangen) und Action (Handlung).

Unter einem Attachment versteht man den Dateianhang in einer Email.

Das automatisierte, ereignisgesteuerte Verschicken von Antworten auf eingehende E-Mails. Zum Beispiel erhält der Sender automatisch nach dem Versenden der E-Mail eine Empfangsbestätigung zurück.

Der Betreff (Betr., betrifft) stellt in einem Brief, einer E-Mail oder einem Usenet-Artikel eine Beziehung des Schreibers und/oder des Empfängers zu einer Sache, erforderlichen Aktion oder zu einem Ereignis her. Der Betreff sollte kurz und aussagekräftig sein, idealerweise eine Kurzfassung des Inhaltes der Nachricht beziehungsweise der Thematik sein. Eine kurze, prägnante Betreffzeile ermöglicht dem Empfänger die schnelle thematische Zuordnung und Bearbeitung der Nachricht. Anhand eines sinnvollen und eindeutigen Betreffs kann die Nachricht geordnet werden und Sachverhalte lassen sich besser nachverfolgen. Am besten wird in der Betreffzeile der Inhalt der Nachricht stichwortartig zusammengefasst. Anstatt „Einladung zur Sitzung“ soll stehen “Vorstandssitzung ABC-Holding, 16. Mai 2011 in Brüssel”.

Die Blacklists sind Schwarze Listen mit Kontaktdaten von Personen, die keine unerwünschte Werbung erhalten wollen. Es gibt diese Listen für Briefpost, E-Mail, SMS, Telefon und Telefax. Die in den Verbänden organisierten Unternehmen verpflichten sich, dem Wunsch der registrierten Verbraucher nach Werbefreiheit nachzukommen und sie in keiner Form kommerziell zu kontaktieren. Die bekannteste Blacklist ist die sogenannte Robinson-Liste.

B2B ist die Abkürzung für Business to Business und bezeichnet allgemein die Beziehungen zwischen mindestens zwei Unternehmen. Beim B2B-Marketing geht es um die Vermarktung “spezifischer Produkte und Leistungen gegenüber Unternehmenskunden” – im Gegensatz zum B2C-Marketing (oder Business to Consumer-Marketing), das sich an Privatkunden (Konsumenten) richtet. Für die Gestaltung von B2B-E-Mail-Kampagnen muss dementsprechend auf die Zielgruppe der Geschäftskunden eingegangen werden (relevante Angebote, Sprachstil, Versandzeitpunkt etc.).

Die Abwanderungsquote oder -rate (engl. churn (rate) von to churn = jmdn. bewegen, aufrühren) ist ein Begriff der Wirtschaftswissenschaften, der vor allem aus der Telekommunikation bekannt ist und auch im Bereich der Abonnementverkäufe und im Internetmarketing seinen Platz gefunden hat. Die Abwanderungsrate definiert die über einen bestimmten Zeitraum verzeichnete Anzahl der Kunden beziehungsweise der Teilnehmer, welche den Dienst nicht weiter nutzen, geteilt durch die Anzahl der Gesamtkunden. Sie gibt eine Übersicht über das Wachstum oder die Abnahme der Kunden sowie die durchschnittliche Länge der Teilnahme am Dienst.

Unter der Klickrate versteht man die prozentuale Anzahl der Links auf die innerhalb eines Werbemittels geklickt wurde, bezogen auf die Anzahl der insgesamt versendeten E-Mails. Durch die Click-Rate kann genau gemessen werden welcher Link wie oft geklickt wurde.

Die Click-Through-Rate im E-Mail-Marketing wird als Verhältnis zwischen den geöffneten Mails und Klicks auf die in der Mail enthaltenen Links definiert. Hierbei lässt sich die Bruttoklickrate (alle Klicks auf die Links, auch Mehrfachklicks einzelner Personen) von der Nettoklickrate (von jeder Person wird nur ein Link pro Klick gezählt) unterscheiden.

Als Closed-Loop-Marketing (engl. “Marketing im geschlossenen Kreislauf”) bezeichnet man eine Form des Beziehungsmarketings, die durch einen geschlossenen Regelkreis operativer und analytischer Mittel des Customer-Relationship-Managements (CRM) zum einen dem handelnden Unternehmen einen strategischen Mehrwert verschaffen und zum anderen den Kunden nachhaltig binden soll.

Beim Confirmed Opt-In erhält der User nach der Anforderung eines Newsletters oder anderen Dienstes eine Bestätigung per E-Mail. Diese E-Mail enthält Information über die Art des angeforderten Dienstes sowie eine gut gekennzeichnete Möglichkeit, die Zustimmung zum Erhalt des Newsletters bzw. die Teilnahme am Dienst zu widerrufen.

Ein Content-Management-System (kurz CMS, deutsch Inhaltsverwaltungssystem) ist eine Software zur gemeinschaftlichen Erstellung, Bearbeitung und Organisation von Inhalten (Content) zumeist in Webseiten, aber auch in anderen Medienformen. Diese können aus Text- und Multimedia-Dokumenten bestehen. Ein Autor mit Zugriffsrechten kann ein solches System in vielen Fällen mit wenig Programmier- oder HTML-Kenntnissen bedienen, da die Mehrzahl der Systeme über eine grafische Benutzeroberfläche verfügen. WordPress, Joomla und Drupal zählen zu den bekanntesten und derzeit die meistverwendeten Open-Source-CMS.[1] TYPO3 wird vor allem im deutschsprachigen Raum eingesetzt.

Die Conversion Rate ist ein Messwert aus dem Online Marketing, der das Verhältnis von Besuchern einer Internetseite zu den Conversions misst. Sie wird in Prozent angegeben. Dabei muss die Conversion nicht zwingend ein Kauf sein. Die Conversion Rate kann demnach auch das Verhältnis von Visits (Besuchen) zu erfolgten Downloads oder Newsletteranmeldungen widerspiegeln.

Kenngröße aus dem Online-Marketing, die die Kosten pro Klick auf einen Link beziffert – im E-Mail-Marketing natürlich der Link in einer E-Mail. Diese Größe ergibt sich, wenn man die Kosten eines Mailings durch die Anzahl der gemessenen Klicks teilt.

Kenngröße aus dem Online-Marketing, die die Kosten pro Kauf bzw. Bestellung eines Produktes beziffert. Diese Größe ergibt sich, wenn man die Kosten eines Mailings durch die Anzahl der gemessenen Käufe teilt.

Englische Bezeichnung von TKP (Sprungpunkt zu TKP Erläuterung). CPM steht für Cost Per Mile.

Querverkauf (auch Kreuzverkauf, engl. Cross-Selling) bezeichnet im Marketing den Verkauf von sich ergänzenden Produkten oder Dienstleistungen.

Die Certified Senders Alliance ist ein Projekt des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft eco e.V. in Kooperation mit dem Deutschen Dialogmarketing Verband, das im Jahr 2005 seinen kommerziellen Betrieb aufnahm. Mit dem Projekt soll erreicht werden, dass elektronische Post, die mit Zustimmung des Empfängers durch seriöse Massenanbieter verschickt wird, den Kunden auch tatsächlich erreicht und nicht bereits auf Provider-Servern durch Spamfilter ausgesondert wird.Dazu wird eine zentrale Positivliste erstellt, in die sich Anbieter kostenpflichtig eintragen lassen können. Für die Aufnahme müssen Kriterien erfüllt sein, die insbesondere die Gesetzlichkeit der Angebote und eindeutige Zuordnung der Sendung gewährleisten. Ein Kontrollgremium überwacht die Einhaltung der Richtlinien. Über 100 Versender wurden von der CSA bislang zertifiziert. Von Internet Service Providern kann eine Lizenzvereinbarung unterzeichnet werden, die den Einsatz der Positivliste regelt. Bekannte Provider, die der Alliance beigetreten sind, sind unter anderem Arcor, Freenet, Host Europe, Kabel Deutschland und Pironet sowie die United Internet-Unternehmen GMX, 1&1 Internet AG und web.de. Die Certified Senders Alliance ist das erste Projekt dieser Art in Europa. Bisher werden zu diesem Zweck bei den Providern interne Listen geführt, in die sich die Anbieter einzeln eintragen lassen müssen.

Unter Customer Acquisition Cost (CAC) versteht man die entstandenen Kosten, die eine Kundengewinnung verursacht hat.

Unter Customer Experience (CX) versteht man das Ergebnis aus einer Interaktion zwischen einer Organisation und ihrem Kunden über die Dauer der Geschäftsbeziehung. Diese Interaktion beinhaltet alle Schritte von Akquise bis zum Kauf bzw. der Nutzung einer Dienstleistung und wird an der Erfahrung gemessen die der Kunde mit der Organisation innerhalb dieses Zeitraums gemacht hat.

Customer Journey (ugs. zu dt.: Die Reise des Kunden) ist ein Begriff aus dem Marketing und bezeichnet die einzelnen Zyklen, die ein Kunde durchläuft, bevor er sich für den Kauf eines Produktes entscheidet. Aus Sicht des Marketing bezeichnet die Customer Journey alle Berührungspunkte (Touchpoints) eines Konsumenten mit einer Marke, einem Produkt oder einer Dienstleistung. Hierzu zählen nicht nur die direkten Interaktionspunkte zwischen Kunden und Unternehmen (Anzeige, Werbespot, Webseite usw.), sondern auch die indirekten Kontaktpunkte, an denen die Meinung Dritter über eine Marke, ein Produkt oder eine Serviceleistung eingeholt wird (Bewertungsportale, Userforum, Blog usw.). Kunden informieren sich zunehmend über diese indirekten Kontaktpunkte, welche von den Unternehmen nicht unmittelbar beeinflusst werden können. Ein tiefgehendes Verständnis der gesamten Customer Journey (inkl. direkter und indirekter Kontaktpunkte) ist Grundvoraussetzung für eine kundenorientierte Marketing- und Vertriebsausrichtung.

Customer Lifetime Value (CLV) ist allgemein der Deckungsbeitrag, den ein Kunde während seines gesamten “Kundenlebens” realisiert, diskontiert auf den Betrachtungszeitpunkt. Es ist eine Kennzahl aus der Betriebswirtschaft. Neben historischen Umsätzen wird auch der zukünftig erwartete Umsatz berücksichtigt (Kundenpotenzial). Bei Ermittlung des CLV muss der mögliche Kundenwert vom tatsächlichen Kundenwert unterschieden werden. Im möglichen Kundenwert werden die Gesamtausgaben eines Abnehmers, auch diejenigen bei Wettbewerbern, in einem bestimmten Bereich berücksichtigt, während der tatsächliche CLV nur die Ausgaben berücksichtigt, welche der Abnehmer bei dem eigenen Unternehmen tätigt.

Customer-Relationship-Management, kurz CRM (dt. Kundenbeziehungsmanagement) oder Kundenpflege, bezeichnet die konsequente Ausrichtung einer Unternehmung auf ihre Kunden und die systematische Gestaltung der Kundenbeziehungsprozesse. Die dazugehörende Dokumentation und Verwaltung von Kundenbeziehungen ist ein wichtiger Baustein und ermöglicht ein vertieftes Beziehungsmarketing. In vielen Branchen (z. B. Telekommunikation, Versandhandel, Dienstleistungsunternehmen) sind Beziehungen zwischen Unternehmen und Kunden langfristig ausgerichtet. Mittels CRM werden diese Kundenbeziehungen gepflegt, was sich maßgeblich auf den Unternehmenserfolg auswirken soll.

DDV ist die Abkürzung für “Deutscher Dialogmarketing Verband e.V.”. Hauptzweck des Verbandes ist eine intensive Kommunikation mit Medien und deutscher sowie europäischer Politik. Die Lobbyarbeit des DDV zielt darauf ab, einerseits die Interessen des Dialogmarketings in politischen Gremien darzustellen und andererseits auch Akzeptanz und Anerkennung beim Verbraucher zu erreichen. Innerhalb Europas ist es der größte Verband dieser Art, der als Mitglied des europäischen Dachverbandes FEDMA auch gute Kontakte zur EU-Kommission pflegt, um auf EU-Ebene ebenfalls als Ansprechpartner zu fungieren. Gegründet wurde der Verband bereits 1948, damals noch als “Arbeitsgemeinschaft der Adressenverleger” (ADV) und hat sich seit der Zeit kontinuierlich vergrößert und den Veränderungen über die Zeit hinweg angepasst, unter anderem mit Namensänderungen.

Dialogmarketing ist eine Form des Direktmarketings, die im Gegensatz zu anderer unspezifischer Werbung, beispielsweise Außenwerbung, gezielt auf die Interessen des (potentiellen) Kunden zugeschnittene Produkte und Dienstleistungen anbietet und sich dabei wesentlich auf die Auswertung und Vertiefung bestehender und/oder vergangener Kundenbeziehungen stützt oder neue aufbaut. Es stellt daher den “Dialog” des Unternehmens mit dem Kunden in den Mittelpunkt. Aufgrund der sehr spezifischen Zielgruppendefinition ist das Dialogmarketing eng mit dem hauptsächlich im Internet verbreiteten Micromarketing verwandt.

Als Direktmarketing bzw. Direktvermarktung (auch Direct-Response-Werbung) wird innerhalb der Marktkommunikation des Marketings jede Werbemaßnahme bezeichnet, die eine direkte Ansprache des möglichen Kunden mit der Aufforderung zur Antwort enthält. Die nachfolgende Stufe im Marketing ist der Direktverkauf.

DKIM steht für Domain Keys Identified Mail und ist ein Identifikationsprotokoll zur Sicherstellung der Authentizität von E-Mail-Absendern. Ursprünglich wurde es 2004 von Yahoo entwickelt und hatte es zum Ziel, unerwünschte E-Mails wie Spam oder Phishing Mails einzudämmen.

Wie auch beim Confirmed Opt-In erhält der User nach der Anforderung eines Newsletters oder Dienstes eine Bestätigung per E-Mail. Seine Anmeldung für den Newsletter bzw. Dienst ist allerdings erst abgeschlossen, wenn er auf diese E-Mail reagiert. Meist werden dazu Links in die E-Mail integriert, die der User klicken muss, um sein Interesse zu bestätigen.

Der “eco” – Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V. wurde am 26. Juni 1995 in Bonn gegründet. Die Abkürzung eco stand dabei für “electronic commerce” (engl. elektronischer Handel). Der Verband versteht sich als Interessenvertretung der deutschen Internetwirtschaft und hat sich zum Ziel gesetzt, Technologien zu fördern, Rahmenbedingungen zu gestalten und die Interessen seiner Mitglieder gegenüber der Politik und in nationalen sowie internationalen Gremien zu vertreten. Mit rund 800 Mitgliedsunternehmen ist eco mittlerweile der größte Verband der Internetwirtschaft in Europa.

Die (auch das) E-Mail ([ˈiːmeːl], engl. [ˈiːmeɪl][1], kurz Mail; engl. electronic mail für “elektronische Post” oder E-Post) ist eine auf elektronischem Weg in Computernetzwerken übertragene, briefähnliche Nachricht. E-Mail wird – noch vor dem World Wide Web – als wichtigster und meistgenutzter Dienst des Internets angesehen, nicht zuletzt, weil es durch E-Mails möglich ist, Textnachrichten ebenso wie digitale Dokumente (also z. B. Grafiken oder Office-Dokumente) typischerweise in wenigen Sekunden rund um die Erde zuzustellen. Im Gegensatz zu Telefon oder Internet Relay Chat, die gleichzeitige (synchrone) Kommunikation ermöglichen, ist die E-Mail – wie die Briefpost – ein asynchrones Kommunikationsmedium: der Sender versendet seine Nachricht unabhängig davon, ob der Empfänger sie sofort entgegennehmen kann oder nicht.

E-Mail-Marketing Kommunikation mit aktiven oder potentiellen Kunden via E-Mail. Am stärksten wachsender Bereich im Direktmarketing.

Als Hard Bounces gelten alle dauerhaft unzustellbaren E-Mails. Die häufigste Ursache ist, dass der entsprechende User beim angeschriebenen Provider nicht mehr angemeldet ist.

Eine HTML-Email ist in der aus dem Web bekannten Seiten- beschreibungssprache HTML verfasst, ähnelt also stark einer Webseite. Dementsprechend können HTML-E-Mails auch Grafiken enthalten – ein deutlicher gestalterischer Vorteil gegenüber reinen Textmails.

Das Internet Message Access Protocol (IMAP), ursprünglich Interactive Mail Access Protocol, ist ein Netzwerkprotokoll, das ein Netzwerkdateisystem für E-Mails bereitstellt. MAP wurde in den 1980er Jahren mit dem Aufkommen von Personal Computern entworfen, um bei der Mail-Kommunikation Abhängigkeiten von einzelnen Client-Rechnern aufzulösen.[2] Zu diesem Zweck erweitert IMAP die Funktionen und Verfahren von Post Office Protocol (POP) so, dass Benutzer ihre Mails, Ordnerstrukturen und Einstellungen auf den (Mail-)Servern speichern und belassen können. Die (PC-)Clients greifen direkt online auf die Informationen auf den Servern zu und müssen allenfalls Kopien davon beherbergen. Während ein Benutzer von POP nach Verlust seines PC entweder alle E-Mails verloren hat oder bereits gelöschte E-Mails erneut erhält, behält ein Benutzer von IMAP seine Mails auf den Servern und, auch über mehrere und verschiedene Clients hinweg, immer einen einheitlichen Zugriff.

Eine Landingpage (auch Landing-Page oder Landeseite; englisch landing page), selten auch Marketingpage, ist eine speziell eingerichtete Webseite, die nach einem Mausklick auf ein Werbemittel oder nach einem Klick auf einen Eintrag in einer Suchmaschine (Google, Bing, u. a.) erscheint. Diese Landingpage ist auf den Werbeträger und dessen Zielgruppe optimiert. Bei einer Landingpage steht ein bestimmtes Angebot im Mittelpunkt, welches ohne Ablenkung vorgestellt wird. Ein wesentliches Element ist die Integration eines Response-Elements (z. B. Anfrageformular, Link zum Webshop oder Call-Back-Button), das die einfache Interaktion mit dem Besucher sicherstellt.

Lead (von englisch to lead = “(an)führen”) bezeichnet im Vertriebsmarketing die erfolgreiche Kontaktanbahnung eines Produkt- oder Dienstleistungsanbieters zu einem potenziellen Interessenten, siehe Leadgenerierung. Im Affiliate Marketing bezeichnet ein Lead eine durch einen Händler definierte Transaktion eines Kunden oder Interessenten (z. B. Gewinnspielteilnahme, Newsletter-Anmeldung, …), die dem Vermittler vergütet wird.

Unter Link-Tracking versteht man die Analyse und Protokollierung des Empfänger-Verhaltens durch automatische Verfolgung und Zählung der angeklickten Links innerhalb einer eMail.

MHTML beschreibt einen Standard, der es ermöglicht, verschiedene Dateiformate einschließlich Grafiken, HTML usw., in einer Datei zu speichern und per E-Mail zu verschicken.

Dazu wird das MIME-Format Multipart benutzt, dass es ermöglicht, verschiedene MIME-Formate in eine Datei unterzubringen.”

Unter One-to-One-Marketing (alternativ 1:1-Marketing) versteht man das Zuschneiden einer oder mehrerer Marketing-Maßnahmen auf jeden Kunden mit Hilfe statistischer Verfahren. Das Ziel lässt sich mit “Individualisieren statt Personalisieren” auf den Punkt bringen. Statt einzelner Kundenmerkmale (wie Einkommen oder Alter etc.) werden Kundenprofile generiert. Diese Profile erhält man durch Ansammeln von Kundendaten, durch Definition von Kundensegmenten und Anreicherung dieser Daten aus weiteren Quellen. Klassischerweise geschieht dies durch Data-Mining auf Basis eines CRM. Ziel dieses Direktmarketing-Verfahrens ist es jedem Kunden ein auf seine persönliche Bedürfnisse zugeschnittenes Angebot zukommen zu lassen, analog Mass Customization auf Produktseite.

Prozentuale Anzahl der geöffneten E-Mails, bezogen auf die Anzahl der insgesamt versendeten E-Mails. Die Öffnungsrate ist ein wichtiger Indikator beim E-Mail-Versand und kann durch einen attraktiven Betreff wesentlich beeinflusst werden.

Der Einsatz von Onlinemarketinginstrumenten mit dem Ziel, eine messbare Reaktion und/oder Transaktion mit dem Nutzer zu erzielen; es entspricht damit dem Direktmarketing in interaktiven Medien. Eine leistungsbezogene Honorierung der Medien im Rahmen erfolgsbasierter Onlinemarketingmodelle, wie Pay per Click, Pay per Lead oder Pay per Sale, ist konstituierende Voraussetzung als Abgrenzung zu den Marketingmethoden, deren Abrechnungsmethode durch Reichweite bestimmt (TKP, Tausender-Kontakt-Preis) wird.

Unter Permission Marketing versteht man den Werbe- oder Informations-Versand, z. B. in der Regel in Form von E-Mails, mit der ausdrücklichen Erlaubnis (Permission) des Kunden. Der Begriff wurde zuerst in einem Buch von Seth Godin aus dem Jahr 1999 verwendet. Eine Form von Permission Marketing sind Newsletter, die dem Kunden einen Mehrwert (z. B. Brancheninformationen) bieten und in der Regel auf der Homepage des Unternehmens angeboten werden. Formulare zur Anforderung von Produktinformationen sind eine weitere Form dieses Marketing-Konzepts. Auch so genannte Call-Back-Formulare gehören zu dieser Form des Marketings.

Unter Personalisierung versteht man die individuelle Ansprache/Adressierung des Kunden innerhalb eines Newsletters. Dabei können sowohl Betreff, als auch Ansprache oder der komplette Inhalt des Werbemittels personalisiert werden.

Das Post Office Protocol (POP) ist ein Übertragungsprotokoll, über das ein Client E-Mails von einem E-Mail-Server abholen kann. Version 3 (POP3) wird im RFC 1939 beschrieben. POP3 ist ein ASCII-Protokoll, wobei die Steuerung der Datenübertragung durch Kommandos geschieht, die standardmäßig an den Port 110 geschickt werden. POP3 ist in der Funktionalität sehr beschränkt und erlaubt nur das Auflisten, Abholen und Löschen von E-Mails am E-Mail-Server. Für weitere Funktionalitäten wie hierarchische Mailboxen direkt am Mailserver, Zugriff auf mehrere Mailboxen während einer Sitzung, Vorselektion der E-Mails usw. müssen Protokolle wie IMAP verwendet werden. Als Gegenstück zu POP3 ist für das Versenden von E-Mails üblicherweise in Clients und Servern das Simple Mail Transfer Protocol (SMTP) implementiert.

Product-Lifecycle-Management bzw. Produktlebenszyklusmanagement (PLM) ist ein Konzept zur nahtlosen Integration sämtlicher Informationen, die im Verlauf des Lebenszyklus eines Produktes anfallen.[1] Das Konzept beruht auf abgestimmten Methoden, Prozessen und Organisationsstrukturen und bedient sich üblicherweise IT-Systemen für die Aufzeichnung und Verwaltung der Daten. PLM entstand aus dem enger definierten Produktdatenmanagement (PDM),[2] und entwickelte sich im frühen 21sten Jahrhundert zum beherrschenden Paradigma in der Produktentwicklung.[3] Unternehmen erhoffen sich vom PLM eine verbesserte Kontrolle über die diversen Prozesse, die in jedem Teil eines Lebenszyklus erforderlich sind, und damit auch transparente Aufwände und Erträge.

Ein Provider ist der Bereitsteller einer technischen Dienstleistung. Typischerweise spricht man im Email Marketing hauptsächlich von Email Service Providern (ESPs). Dafürfinden sich abweichende Definition. Zum einen ist das Versandsystem gemeint, über das die Mails verschickt werden. (z.B optivo Broadmail, SilverPop usw.) Eine andere Definition dafür wären Internetunternehmen, die ihren Kunden E-Mail-Konten anbieten. (wie z.B. GMX, yahoo, web.de)

Response bedeutet im Direktmarketing das Verhältnis zwischen erhaltenen Reaktionen (Bestellungen, Anfragen) und ausgesendeten Exemplaren einer Werbemaßnahme. Dabei müssen Reaktionen abgezogen werden, die zwar durch die Werbemaßnahme ausgelöst wurden, die sich aber nicht auf das beworbene Produkt, sondern z.B. auf ein anderes Produkt, eine Nachfrage zu einem getätigten Kauf oder sonstige reaktionsfremde Aktionen beziehen. Die Response ist ein früher, aber nicht endgültiger Indikator für den Erfolg einer Aktion. Beispiel: Eine Mailing-Aktion an 50.000 Adressen erbringt 1.000 zurückgesendete Bestellscheine. Die Response beträgt dann 2 %.

Die Robinsonlisten sind Schutzlisten mit Kontaktdaten von Personen, die keine unaufgeforderte Werbung erhalten wollen. Sie dienen dem Verbraucherschutz vor unerwünschter Werbung. Es gibt diese Listen für Briefpost, E-Mail, Mobiltelefon, Festnetztelefon und Telefax. Der Eintrag in die Robinsonlisten ist grundsätzlich kostenlos. Diese Listen können von werbenden Unternehmen oder seitens des Verbraucherschutzes geführt werden. Die Unternehmen verpflichten sich, dem Wunsch der registrierten Verbraucher nach Werbefreiheit nachzukommen und in keiner Form kommerziell Kontakt zu ihnen aufzunehmen. Der Name Robinsonliste ist im Anklang an die Geschichte der Romanfigur des Robinson Crusoe gewählt, der viele Jahre einsam auf einer abgelegenen Insel verbrachte, ohne Verbindung zur Außenwelt.

Die Empfänger werden unter Vorspiegelung falscher Tatsachen (vgl. Social Engineering) dazu bewegt, an Schneeballsystemen teilzunehmen oder in Erwartung zugesagter Vermittlungsprovisionen gegenüber den Absendern (den Betrügern) finanziell in Vorleistung zu treten. Dem Opfer wird zunächst glaubhaft gemacht, ein enormes Vermögen verdienen zu können. Auf diese Gegenleistung des Geschäfts – Geld oder Waren – wartet der Vorschussleistende vergeblich, weil eine Gegenleistung von Anfang an nicht beabsichtigt war. Potentielle Opfer werden zu diesem Zweck heute oft mit Massen-E-Mails (“Spam”) kontaktiert, während vor einiger Zeit noch der Massen-Fax-Versand verbreitet war. Aber auch normale Post-Briefe finden zur Kontaktaufnahme weiterhin Verwendung. m Englischen wird gelegentlich der Begriff Scam (deutsch Betrug, Beschiss, Masche) als Synonym für den Vorschussbetrug verwendet, obwohl er eigentlich eine umfassendere Bedeutung im Sinne des (Internet-)Betruges besitzt. Er hat sich in der Folge als Anglizismus für Vorschussbetrug auch im deutschen Sprachraum verbreitet.

Beim Single Opt-in (dt. einfaches optieren) handelt es sich um eine einfache Bestellung / Anmeldung (z. B. für den Bezug eines Newsletters). Beim Single-Opt-in muss diese Bestellung / Anmeldung nicht wie beim Double-Opt-in bestätigt werden.

Das Simple Mail Transfer Protocol (SMTP, zu deutsch etwa Einfaches E-Mail-Transportprotokoll) ist ein Protokoll der Internetprotokollfamilie, das zum Austausch von E-Mails in Computernetzen dient. Es wird dabei vorrangig zum Einspeisen und zum Weiterleiten von E-Mails verwendet. Zum Abholen von Nachrichten kommen andere, spezialisierte Protokolle wie POP3 oder IMAP zum Einsatz. SMTP-Server nehmen traditionell Verbindungen auf Port 25 (“smtp”) entgegen.

ls Soft Bounces gelten temporär unzustellbare E-Mails, die beispielsweise aus einer überfüllten Mailbox des Empfängers resultieren können.

Unverlangt zugestellte werbliche E-Mails. Der Großteil des weltweit versandten Spams stammt aus den USA, wo seit kurzem strengste Gesetze zu seiner Bekämpfung erlassen werden. In Deutschland ist das Vorgehen gegen Spammer schwer, so dass auf absehbare Zeit Filter die wirksamste Methode zur Spambekämpfung bleiben werden.

Der Tausender-Kontakt-Preis (TKP) gibt an, welche Kosten anfallen, wenn 1.000 Personen mit einer bestimmten Werbebotschaft in Kontakt gebracht werden. Die meisten Standalone-Mailing-Kampagnen werden per TKP abgerechnet.

Gegenüber herkömmlicher E-Mail-Werbung weisen sogenannte Transaktionsmails ein enormes Potenzial als Marketinginstrument auf, wie aktuelle Studien belegen. Diese E-Mails werden durch eine (Trans-)Aktion des Nutzers ausgelöst und enthalten – neben für den Nutzer relevanten Informationen – Werbung. Typischerweise handelt es sich um Registrierungs-, Bestell- sowie Versandbestätigungen und ähnliche E-Mails.

Wenn ein Produkt seinen Usern einen so hohen Nutzen bietet, dass diese es von sich aus ihren Freunden oder Bekannten weiter-empfehlen, spricht man von viralem Marketing. Dabei handelt es sich um einen vom Anbieter des Produkts gewünschten Effekt, der sich aber nur schwer planen lässt.

Die Zustellbarkeit bezeichnet den Prozess der “Auslieferung” einer Email von dem Versender zu dem Empfänger. Eine hohe Zustellbarkeit ist ein zentraler Faktor für den Erfolg einer Email Kampagne, denn nur wer die Email überhaupt erhält kann sie öffnen oder darin klicken.

Eine Kampagne im Email Marketing ist eine zeitlich befristete Aktion mit einem definierten Ziel wie z.B. Klick- oder Öffnungsraten oder der Anzahl Conversions oder Leads. Die Kampagne beginnt mit der Erstellung des Werbemittels und endet mit dem Reporting des Versands.

Touchpoint (auch Touch Point, wörtlich „Berührungspunkt“) oder Point of Contact (POC, wörtlich „Kontaktpunkt“) ist ein Begriff des Marketings. Er bezeichnet die Schnittstelle eines Unternehmens, einer Marke oder eines Wirtschaftsguts (z. B. WareDienstleistung) zu möglichen, bestehenden oder ehemaligen Kunden. In unserem Liveticker entspricht der Touchpoint der Öffnung des Newsletters einer Kampagne unserer Kunden.

Die Anzahl der Klicks ist eine der wichtigsten Messgrößen im E-Mail Marketing. Es wird mit Hilfe eines speziellen Tracking-Links, der zum eigentlichen URL Ziel weiterleitet, genau gemessen wie oft Empfänger auf einen Link klicken. Diese Klicks werden auf dem Server des Newsletter Tools registriert und gezählt.