Warum benötige ich E-Mail-Marketing für meinen Online-Shop?

Egal, ob es darum geht, junge Online-Shops bekannt zu machen oder ob das Ziel die Neukundengewinnung für ein bereits länger bestehendes Unternehmen ist – oft wird dabei auf Social Media Kampagnen gesetzt, um Kunden an Land zu ziehen. Das kann eine gute Idee sein – ergänzend zu einer soliden E-Mail-Marketing Strategie.

In diesem Artikel klären wir, warum E-Mail-Marketing ein absoluter Grundpfeiler deiner Online Marketing Strategie sein sollte und was es zu deinem effizientesten und kostengünstigsten Marketing-Kanal macht.

 

Welche Vorteile bietet E-Mail-Marketing im Onlinehandel?

Während du in den sozialen Medien immer nur die Plattform eines Drittanbieters nutzt, bietet dir E-Mail-Marketing die Chance, deinen eigenen, exklusiven Verkaufskanal aufzubauen, mit dem du völlig unabhängig von Dritten deine Kundenkommunikation und Sales durchführen kannst. Die Vorteile von E-Mail-Marketing im Überblick:

 

  • starke Kundenbindung
  • kontrollierte Kundenkommunikation
  • eigener, exklusiver Kanal
  • Pushkanal, der sofort Ergebnisse/Conversions bringt
  • Unabhängigkeit von Dritten
  • kostengünstigster und effizientester Sales Kanal
 

Im Folgenden werden wir auf alle Punkte noch einmal genauer eingehen.

 

1. E-Mail-Marketing ist kosteneffizient

Eine versandte E-Mail kostet im Schnitt 0,1 bis 2 Cent – je nachdem, wie viel Aufwand und Ressourcen du investierst. Vergleichen wir das Ganze mit dem altmodischen Werbeflyer, ist das eine deutliche Kostenersparnis. Dazu kommt, dass E-Mail-Marketing einen sehr hohen ROI (Return on Invest) hat, was bedeutet, dass du diese Investition durchschnittlich 42 mal zurückbekommst.

 

Bei gleicher Investition bringt E-Mail-Marketing außerdem 40 mal mehr Neukunden als Social Media Marketing. Du siehst – günstiger und effizienter als mit den eigenen Newslettern geht es nicht.

 

2. E-Mail-Marketing stärkt Kundenbindung

Eine Person, die deine E-Mails erhält, hat dem im Voraus ausdrücklich mittels eines Double-Opt-Ins zugestimmt. Das bedeutet, sie hat sich aktiv dafür entschieden, von dir E-Mails erhalten zu wollen. Das macht eine E-Mail-Adresse so wertvoll für ein Unternehmen. Die Chancen, dass diese Interessenten deine E-Mail dann nämlich auch lesen, ist groß.

 

Du hast somit die exklusive Möglichkeit, potenzielle oder Bestandskunden direkt anzusprechen und ihnen neue Produkte oder Dienstleistungen anzubieten. Für deinen Kreis an Abonnenten kannst du dir außerdem besondere Rabattaktionen oder weitere Specials überlegen, die die Bindung zu ihnen stärken und sie zu treuen Bestandskunden machen.

 

In deinen E-Mails kannst du Angebote machen, die anderen Nutzern oder Social Media Abonnenten vorenthalten bleiben und die nur deinen E-Mail-Abonnenten zur Verfügung stehen.

 

Dabei kannst du außerdem die Ansprache personalisieren. Durch Abfrage persönlicher Daten wie Geschlecht, Alter oder Wohnort, lassen sich Segmentierungen durchführen, indem du deine LeserInnen zu passenden Gruppen zusammenfügst und entsprechend ansprichst.

 

Dasselbe kannst du mit Bestandskunden, Neukunden oder Warenkorbabbrechern machen. Jede dieser Gruppen kannst du gezielt mit einem perfekt auf sie zugeschnittenen Werbeangebot ansprechen und somit deine Chancen verbessern, genau den Schmerzpunkt deiner Interessenten zu treffen.

 

Durch die ständige Interaktion mit deinen KundInnen, bleibst du ihnen konstant im Bewusstsein. Dabei ist es wichtig, nicht nur dann in Kontakt zu treten, wenn du etwas verkaufen möchtest, sondern immer wieder für Abwechslung zu sorgen; beispielsweise durch Geburtstagsgrüße, Rabattangebote oder Unternehmensnews.

 

3. Kontrollierte Kundenkommunikation

Da du mit dem E-Mail-Marketing deinen eigenen Kanal betreibst, der völlig unabhängig von Änderungen oder Einmischung Dritter ist, hast du auch freiere Hand in der Gestaltung der Kundenkommunikation. Du kannst in deinen E-Mails Links setzen, auf Blogbeiträge oder Produkte verweisen, du kannst Werbung schalten, auf Aktionen aufmerksam machen – und das alles in deinem Corporate Design. Dein Newsletter wird damit zu einer erweiterten Visitenkarte deines Unternehmens.

 

Du entscheidest außerdem, mit welcher Frequenz du welche Arten von Inhalten aussendest und welche Gruppen du hierfür einbeziehst. So hast du jederzeit die volle Kontrolle darüber, welche Kunden welche Informationen von dir erhalten.

 

4. Conversion-Steigerung

E-Mail-Marketing ist ein reiner Push-Kanal, das heißt, im Vergleich zu Social Beiträgen herrscht im E-Mail-Marketing eine eher einseitige Kommunikation. Trotzdem haben KundInnen die Chance, umgehend auf deine E-Mails zu reagieren und mit dir in Kontakt zu treten. Das allein sorgt bereits für eine höhere Erfolgsquote.

 

Zusätzlich hast du die Möglichkeit, zu analysieren, wie LeserInnen auf deine E-Mails reagieren und kannst jederzeit Verbesserungen einleiten. So kannst du ein Produkt mit einer E-Mail rund 40 mal mehr verkaufen, als mit einem Beitrag in den sozialen Medien.

 

Auch wenn es deutlich mehr Arbeit bedeutet, einen Newsletter-Abonnenten zu generieren, als einen Social Media Abonnenten – der Aufwand lohnt sich. Trägt sich jemand tatsächlich in deine E-Mail-Liste ein, ist er in der Regel bereits von deiner Qualifikation überzeugt und es ist wesentlich leichter für dich, dein Angebot zu verkaufen.

 

Da sich ein Nutzer aktiv dafür entscheidet, deine E-Mails zu erhalten und sich jederzeit aus deinem Verteiler austragen kann, wenn er das Interesse an deinem Shop verliert, vermeidest du Streuverluste und sendest dein Angebot automatisch nur an die Menschen, die auch wirklich in Erwägung ziehen, bei dir zu kaufen. Das wiederum führt zu hohen Conversion Rates.

 

Je nach Produkt kannst du davon ausgehen, dass etwa 10 Prozent der LeserInnen, die deine E-Mail erhalten haben, das vorgestellte Produkt am Ende auch kaufen.

 

5. Ressourceneffizienz

Da eine E-Mail ein digitales Produkt ist, ist sie an sich schon sehr ressourcenschonend. Aber abgesehen von den Kosten, die du für Papier und Versand einsparst, ist sie auch kostengünstig in der Produktion. Egal, ob du das Thema E-Mail-Marketing selbstständig mithilfe eines Newsletter Tools angehst oder eine Agentur für diese Aufgabe engagierst – die Chancen stehen gut, deinen Einsatz am Ende mehrfach wieder reinzuholen.

 

6. Skalierbarkeit

Egal, ob du nur 10 oder Tausende von Interessenten mit deiner E-Mail erreichst, die Kosten für dich bleiben nahezu gleich. Eine einmal erstellte E-Mail kann mit kleinen Anpassungen ständig wiederholt, an verschiedene Gruppen oder Neukunden ausgesendet werden. Während für Marketing Kampagnen auf externen Plattformen die Kosten oft explodieren, vor allem, wenn eine große Kundengruppe angesprochen werden soll, bleiben die Kosten für das E-Mail-Marketing immer im Rahmen und jederzeit überschaubar.

 

7. Wirksamkeit

Beim E-Mail-Marketing geht es meist nicht nur um die E-Mail an sich, sondern um deinen gesamten Sales Funnel. Durch eine gut aufgebaut Landing Page, auf die dein Newsletter führt, erfolgen Reaktionen deiner KundInnen und Conversions meist sehr schnell nach Öffnen des Newsletters. Dabei ist es wichtig, dass deine Landing Page klar und übersichtlich ist und du einen guten Call to Action sowohl in deinen E-Mails als auch auf deiner Website verwendest.

 

Weitere Vorteile von E-Mail-Marketing für deinen Online-Shop

Einer der größten Fehler im Marketing ist das Investieren in Kampagnen, ohne eine anschließende Erfolgsanalyse. Kaum ein System lässt sich so gut nachvollziehen und tracken, wie das E-Mail-Marketing. Vom Versand der Mail bis zum eventuellen Kauf des Produkts kannst du jeden Schritt detailliert analysieren und Kennzahlen wie Öffnungsrate, Klick- oder Absprungraten erfassen.

 

Im Gegensatz zum klassischen Marketing funktioniert das außerdem nahezu in Echtzeit und erfordert keine komplizierten Auswertungen mehrere Wochen nach Ende einer Kampagne.

 

Bindest du zusätzlich Analyse-Tools wie Google Analytics ein, kannst du anschließend außerdem feststellen, wie sich die NutzerInnen auf deiner Website oder im Shop verhalten, nachdem sie mit einem Klick auf den Newsletter dort gelandet sind.

 

Gleichzeitig kannst du beispielsweise deine Betreffzeilen mithilfe von A/B Tests tracken und analysieren, welcher Betreff zu mehr Öffnungen geführt hat. So kannst du deine E-Mails immer weiter optimieren und noch mehr aus deinem E-Mail-Marketing herausholen.

 

Mögliche Nachteile von E-Mail-Marketing

Wird E-Mail-Marketing nachlässig oder unprofessionell ausgeführt, besteht die Gefahr, dass deine E-Mails im Spamordner landen und möglicherweise gar nicht gelesen werden. Hast du viele veraltete oder nicht mehr gültige Adressen in deiner E-Mail-Liste, steigt damit außerdem die Bounce Rate. Das senkt in der Folge deine Seriosität als Absender.

 

All diese Dinge kannst du aber vermeiden, indem du von Beginn an eine qualitativ hochwertige E-Mail-Liste aufbaust, mit Segmentierungen und Nutzergruppen arbeitest und dein E-Mail-Marketing weitestgehend automatisierst.