SEO Boost: So optimieren Sie Webseiten nachhaltig für Google

SEO Boost - Optimierung der Webseiten für Google

Das Jahr 2018 hat viel zu bieten für die Suchmaschinenoptimierung: Das Motto lautet „Schneller, Mehrwert und Mobile“! Heißt das wir müssen jetzt noch schneller unsere Webseiteninhalte ändern oder anpassen? Zum Glück nicht! Was aber die Ladezeiten einer Webseite – vor allem im mobilen Bereich – angeht, müssen wir uns etwas einfallen lassen. Ganz abgesehen von dem inhaltlichen Mehrwert einer Webseite, die Google inzwischen voraussetzt.

Warum überhaupt SEO?

Bevor wir uns im Detail ansehen, was wir in diesem Jahr beachten müssen um unsere Webseiten für das Google Ranking zu optimieren, erläutern wir, warum eine Suchmaschinenoptimierung überhaupt notwendig ist und welchen Irrtümern manche Marketer und Unternehmer erliegen.

Unter SEO versteht man Maßnahmen mit dem Ziel, die eigene Webseite im organischen (unbezahlten) Suchmaschinenranking unterschiedlicher Suchmaschinen wie z. B. Google in den obersten Suchergebnisse zu platzieren.

Betreiber von Webseiten und Online Shops können zwar tolle Produkte und Dienstleistungen anbieten, wenn sie aber über bestimmte Suchanfragen nicht gefunden werden können, kann es mit dem Unternehmenswachstum und der Präsenz am Markt schwierig werden.

Es lohnt sich auch SEO auf langfristige Sicht zu betreiben. Denn nicht nur die Algorithmen der Suchmaschinen ändern sich stetig, auch das Suchverhalten der Kunden ist im Wandel. Schnell kann es sein, dass Webseiten, die heute ein gutes Ranking aufweisen schon in einigen Monaten von der Bildfläche der Suchmaschine verschwinden. Außerdem: Die Konkurrenz schläft nie – also tun Sie es auch nicht!

SEO ist doch eine technische Aufgabe!?

Diese Ansicht vertreten leider viele Unternehmer und Marketing Beauftragte. Und auch wenn es sicherlich einige technische Aspekte gibt, die das Google Ranking beeinflussen, den meisten Effekt auf das Ranking hat immer noch der Inhalt einer Webseite. Und diesen Inhalt nachhaltig und kundenorientiert zu gestalten, fällt in den Bereich des Marketing – oder in die Unternehmensleitung.

Sicherlich dürfen wir auch den technischen Aspekt nicht aus den Augen lassen. Mit dem Mobile-First-Index von Google hat der Einfluss der AMP-Technologie (Accelerated Mobile Pages) stark zugenommen und wird das auch in Zukunft tun.

Auch die anfangs erwähnten, schnellen Ladezeiten einer Webseite sind technischen Ursprungs und verlangen einwandfrei funktionierende Java-Scripte, Trackingmethoden und http-Requests.

Awesomeness is King!

Ende 2016 erklärte John Müller, Webmaster Trends Analyst bei Google, welcher Faktor bei der Bestimmung des Rankings tatsächlich wichtig ist: Awesomeness – also die Großartigkeit einer Webseite. Und damit ist einzigartiger Content und eine ideale Customer Experience gemeint.

Somit wird der ehemalige Trend „Content is King!“ langsam aber sicher durch ein optimales Nutzererlebnis erweitert. Die Hauptintention für den Ranking-Algorithmus liegt nun vielmehr darauf, dass sich der User auf der Webseite wohlfühlt und alle relevanten Informationen erhält. Klingt utopisch für Sie?

Tatsächlich müssen einige wichtige Punkte beachtet und viel Aufwand in die Umsetzung investiert werden, um diese Kriterien erfüllen zu können. Mit folgenden Hinweisen können Sie sich den geänderten Anforderungen annähern:

Veränderte Keyword-Nutzung

SEO-Optimierung bedeutete vor einigen Jahren noch vor allem Eines: Keyword-Optimierung. Der Content einer Webseite war eine Fülle an relevanten Keywords – auch wenn diese für den Textfluss und den eigentlichen Nutzen des Contents wenig schmeichelhaft waren. Selbstverständlich sind Keywords auch im heutigen SEO noch ein wichtiges Kriterium, sie werden allerdings anders gewichtet.

Im Fokus stehen jetzt Keyword-Themen. Dabei handelt es sich um bestimmte Keywords für Themen, die ein Interessent sucht und beim Anklicken auf die Webseite erwartet. Ein Keyword-Thema könnte beispielsweise „E-Book Reader“ sein.

Wenn Sie ein Keyword-Thema für Ihre Webseite festgelegt haben, dann verwenden Sie im Content auch nur dieses eine Keyword und versuchen Sie nicht, weitere (möglicherweise themenabweichende) Keywords zu integrieren. Sie können das Thema allerdings um Nebenthemen erweitern. Ihr Content könnte also auch als Nebenthemen „E-Book Reader testen“ oder „E-Book Reader reparieren“ enthalten.

Im Vordergrund steht bei der Wahl von Keyword-Themen immer die Relevanz für den Nutzer. Wenn Ihre Webseite der Suchintention des Users entspricht, wird Google Sie dafür mit einem guten Ranking belohnen.

Nachhaltiger und vollständiger Content

Vorbei sind auch die Zeiten, als es „Masse statt Klasse“ hieß. Massenhaft produzierter Content mit wenig bis gar keinem Nutzen für den Besucher der Webseite wird von Google abgestraft. Hoch im Kurs steht hingegen Content, der die Suchintention des User befriedigt und den Themenbereich umfassend erläutert.

Das sich Inhalte mit der Zeit verändern liegt in der Natur der Sache. Eine Aktualisierung von veralteten Webseiteninhalten sollte daher kontinuierlich stattfinden.

Nachhaltiger Content bietet allerdings den Vorteil, dass sich dieser nur geringfügig verändert, da er bereits umfangreiche Inhalte zu einem Thema wiedergibt. Daher reichen für diese Contentbereiche oftmals kleinere Updates.

User Experience aufbauen

Wie bereits John Müller mit seiner Aussage „Awesomeness“ andeutete, spielt die User Experience eine immer größere Rolle, um das Ranking von Webseiten zu bewerten. Doch ein Kundenerlebnis hört nicht mit einem vollständigen und nachhaltigen Content auf.

Es gibt viele Faktoren, die das Wohlbefinden auf einer Webseite beeinflussen. Dazu zählen unter anderem ein strukturierter Aufbau, intuitives Handling beim Bestellvorgang, emotionale und fesselnde grafische Elemente (Bilder oder Videos), Suchfunktionen und Links zu weiteren, interessanten Folgeseiten.

Auch Interaktionen mit den Besuchern stehen an vorderster Front. Chatbots und Werbebanner laden die Besucher ein, einfach und schnell Kundensupport zu erhalten und Anmeldungen durchzuführen – ganz ohne die lästige Suche nach den richtigen Unterseiten dafür.

Webseiten Titel festlegen

Die Wahl eines hervorstechenden Webseiten-Titels kann auch Auswirkungen auf das Ranking bei Google haben. So sind als optimale Titellänge 40 – 60 Zeichen angesetzt. Alles was darüber hinausgeht wird in der Google Anzeige abgeschnitten. Erfahrungsgemäß machen sich wenige Interessenten die Mühe und klicken auf die Webseite, um den vollständigen Titel anzusehen.

Auch für den Titel gilt die veränderte Gewichtung von Keywords. Es ist empfehlenswert das Keyword-Thema bereits im Titel der Webseite zu verankern. Titel und Inhalt der Webseite sollten in diesem Fall selbstverständlich dasselbe Keyword-Thema beinhalten.

Fazit

Nicht alle Disziplinen im SEO sind rein technischer Natur. Vor allem die inhaltlich runden Themen haben einen großen Einfluss auf das Ranking bei Google und sollten daher – wenn nicht schon geschehen – unbedingt auf der eigenen Webseite optimiert werden. Vielleicht sogar mit dem ein oder anderen Hinweis, den wir Ihnen mit auf den Weg geben konnten.