Online-Shop optimieren - 15 einfache Tipps für mehr Conversions

15 Tipps für mehr Conversions

Online-Shops sollen natürlich vor allem eines: Verkaufen! Auf dem Weg zu dieser Ziel-Conversion gibt es allerdings unzählige Mikro-Conversions, die es zu verbessern und zu optimieren gilt, wenn Sie die Performance Ihres Online-Shops in neue Höhen befördern wollen. An welchen Schrauben Sie drehen können und wie Sie damit ganz einfach Ihren Online-Shop optimieren, verraten wir Ihnen hier.

1. Lernen Sie Ihre Konkurrenten kennen

Mit welchen Online-Shops stehen Sie in direkter Konkurrenz und was machen diese vielleicht sogar besser als Sie? Die Konkurrenzanalyse bildet die Basis, wenn Sie Ihren Online-Shop optimieren wollen. Für welche Keywords ranken Ihre Mitbewerber, Sie aber noch nicht? An welcher Stelle stehen Sie im Suchmaschinen-Ranking und wieso? Lernen Sie aus den Stärken Ihrer Mitbewerber, aber auch aus den Schwächen und suchen Sie nach Möglichkeiten, sich von der Konkurrenz abzuheben.

2. Mobile Optimierung

“Mobile first” gilt inzwischen nicht nur für Google und andere Suchmaschinen. Über die Hälfte Ihrer potenziellen Kunden ist wahrscheinlich schon ausschließlich mit dem Smartphone auf Ihrer Seite unterwegs. Stellen Sie also sicher, dass auch für Handynutzer jede Seite optimal erreichbar, bedienbar und vor allem schnell zu laden ist.

3. Schnelligkeit zählt

Und das nicht nur mobil, sondern auch auf dem Desktop. Überprüfen Sie regelmäßig die Ladezeit Ihrer Website und optimieren Sie, wo Sie nur können. Mit jeder Millisekunde Ladezeit zuviel, verlieren Sie bereits wertvolle potenzielle Kunden.

4. Statuscodes

Dass 404-Fehler absolut zu vermeiden sind, ist natürlich klar. Die sind nicht nur bei Suchmaschinen ungern gesehen, sondern auch ziemlich nervig für den User – egal wie viel Mühe Sie sich bei der Gestaltung Ihrer 404-Seite gegeben haben. Stecken Sie diese Zeit besser in eine genaue Analyse und leiten Sie 404-Seiten auf die entsprechenden Pendants weiter.

5. Vermeiden Sie Duplicate Content

Besonders bei Online-Shops, die mit vielen Varianten eines Produktes arbeiten, besteht oft die Gefahr, dass sich bestimmte Inhalte gegenseitig kannibalisieren und damit im Google Ranking Plätze einbüßen müssen. Mit einem Canonical Tag auf die zu indexierende Hauptseite, beugen Sie solchen Fehlern leicht vor und entscheiden selbst, welche Seiten Sie für wichtig erachten.

6. Sprechende URLs

Schonmal gehört? Das sind NICHT die, die von Ihrem CMS vergeben werden und meist mehr Zahlen als Buchstaben im Namen haben, sondern von Ihnen angepasste Seitennamen, die sich auf den Inhalt der jeweiligen Seite beziehen. Ihre Nutzer werden es Ihnen danken.

7. Breadcrumbs

Kleinigkeiten, die schnell erledigt sind und trotzdem große Auswirkungen auf das Nutzerverhalten auf Ihrer Seite haben: Zeigen Sie dem Nutzer zu jeder Zeit an, wo im Shop er sich gerade befindet und geben Sie ihm die Möglichkeit, einzelne Schritte wieder zurückzugehen.

8. Navigation

Selbst wenn Sie schon Breadcrumbs nutzen, sollten Sie versuchen, nie mehr als zwei Unterebenen zur Startseite einzubauen. Das wird nicht nur unübersichtlich, auch vom Traffic und der Sichtbarkeit Ihrer Seite in den Suchmaschinen profitieren die dritte oder vierte Unterseite nicht mehr besonders.

9. Achten Sie auf Ihre Linkstruktur

Verlinken Sie immer von der stärksten Seite, auf die schwächeren Unterseiten, um möglichst viel Link Juice abzugeben und achten Sie dabei auf die Namen, die Sie den jeweiligen Links geben (die sogenannten Ankertexte). Intern verwenden Sie dabei am besten Keywords, zu denen Sie ranken möchten. Bei externen Links lassen Sie das lieber sein, außer Sie möchten der Konkurrenz gern ein wenig Ihres Traffics abtreten.

10. Content-Optimierung

Sie wissen ja: „Content is King“ – insbesondere wenn Sie Ihren Online-Shop optimieren wollen. Am besten, Sie haben diese Sachen direkt von Anfang an richtig gemacht, denn die Optimierung von Hauptüberschriften (H1) oder Meta Descriptions kann nach der 150. Seite schon ziemlich langweilig werden. Lohnen wird es sich aber trotzdem. Mit verschiedenen Plugins, wie dem Yoast SEO für WordPress, können Sie für jeden Ihrer Texte ein Fokus-Keyword festlegen und Meta Description und Titel entsprechend optimieren. Außerdem lässt Sie das Plugin wissen, ob Ihr Text die Mindestlänge erreicht hat und weist Sie auf andere SEO-Fehler hin.

Inhaltlich gilt es, dem Kunden einen Mehrwert zu liefern und Produkttexte kreativer und mit mehr Emotionen zu verkaufen, als Ihre Mitbewerber. Machen Sie sich klar, dass Sie nicht der einzige Online-Shop mit Ihrem Portfolio am Markt sind und ein neuer Kunde erst einmal keinen Grund hat, ausgerechnet bei Ihnen zu kaufen.

11. Bilder-SEO

Oft vergessen und unglaublich effektiv: Bilder-SEO gibt Ihnen die Möglichkeit, wenn schon nicht auf der Google-Ergebnisseite, dann wenigstens auf der Bilderseite ganz oben mit dabei zu sein. Vergeben Sie immer aussagekräftige Alt-Attribute und achten Sie auf gute Qualität und den passenden Inhalt zu Ihren Bildern.

12. Trust Elements

Arbeiten Sie sowohl auf Ihrer Startseite, als auch auf allen Landing Pages mit vertrauensbildenden Elementen, wie Kundenbewertungen, Gütesiegeln oder Auszeichnungen, um dem User direkt zu vermitteln, dass er mit einem guten Gefühl in Ihrem Online-Shop kaufen kann. Der Effekt verstärkt sich, je näher diese Trust Elements am Conversion-Element, zum Beispiel einem Button, stehen.

13. Fokussieren Sie sich

Nicht nur für Ihren Online-Shop im Allgemeinen lohnt es sich, eine Nische zu finden, die nur Sie bedienen und in der Sie sich als absoluter Experte positionieren können. Jede einzelne Unterseite, sollte für nur ein bestimmtes Thema stehen und auch nur für dieses eine Fokus-Keyword ranken. Versuchen Sie nie, mit mehreren Seiten für dasselbe Keyword zu ranken oder umgekehrt, mit einer Seite verschiedene Themen abzudecken. In beiden Fällen verwirren Sie die Suchmaschine, die Sie zur Strafe in keinem von beiden für kompetent hält.

14. Wer suchet, der findet

Überprüfen Sie auf jeden Fall regelmäßig die Suchfunktion Ihres Online-Shops und lassen Sie sich außerdem von den angezeigten Suchbegriffen inspirieren. Wonach suchen die Kunden? Stellen Sie diese Begriffe auf Ihrer Seite offensichtlicher dar und arbeiten Sie bestenfalls mit Filtern, um Kunden die Suche zu erleichtern.

15. Versetzen Sie sich in Ihren Käufer

Haben Sie aussagekräftige Titel für alle Kategorieseiten gewählt? Finden Sie sich auf einen Blick im Menü zurecht? Sind Impressum und AGBs gut auffindbar und aktuell? Ist Ihre Seite nicht nur hübsch anzusehen, sondern funktioniert auch technisch einwandfrei und ist intuitiv bedienbar? Zeigen Sie Persönlichkeit? Wenn Sie alle diese Fragen mit “ja” beantworten können, kann eigentlich nicht mehr viel schiefgehen.

Fazit

Ein gut aufgebauter und erfolgreicher Online-Shop ist kein Hexenwerk, sondern das Ergebnis sorgfältiger Analyse, eines ordentlichen Aufbaus des Backends und einzigartigen Contents. Viele dieser scheinbar kleinen Änderungen bauen direkt aufeinander auf und verbessern so schnell und spürbar Ihre Performance. Einmal angefangen, werden Sie gar nicht mehr aufhören wollen, Ihren Online-Shop zu optimieren.