E-Mail Marketing Definition

E-Mail Marketing Definition

Die Tools des E-Mail Marketings

Wie der Name schon verrät, werden in diesem Bereich des Onlinemarketings hauptsächlich E-Mails als Kommunikationsmittel zum Kunden eingesetzt. Hierbei werden zwei Varianten von E-Mails unterschieden: Newsletter und E-Mailings.

Beim Newsletter handelt es sich um regelmäßig versandte E-Mails, die den Kunden über Entwicklungen im Unternehmen, interessante Neuigkeiten oder bevorstehende Aktionen informieren sollen. In Newslettern können neben den erwähnten Informationen auch Call-to-Actions enthalten sein, die über Links beispielsweise auf Landing Pages oder zur Unternehmens-Webseite weiterleiten. Newsletter werden an einen festen Kundenstamm verschickt, die dem Zusenden im Vorhinein explizit zugestimmt haben. Damit trägt der Newsletter zu einer besseren Kundenbindung bei.

Im Gegensatz zum Newsletter werden E-Mailings unregelmäßig, meist vor einer bestimmten Aktion oder im E-Commerce bei Rabatten, Schlussverkäufen, etc. versandt. Die Aufgabe der E-Mailings ist es, die Kunden auf etwas ganz Bestimmtes aufmerksam zu machen oder für ein aktuelles Thema zu sensibilisieren. Dies kann entweder ein neues Produkt oder die Neugestaltung eines Online-Shops sein. Auch E-Mailings können zur Kundenbindung beitragen, da sie bestehende Kunden über alle Entwicklungen auf dem Laufenden halten. Das kurzfristige Ziel dieser Form der E-Mails ist es allerdings, die Aufmerksamkeit der Kunden schnell zu gewinnen und zu einer Handlung zu animieren. Daher ist hier der Einsatz von Call-to-Actions weiter verbreitet als beim klassischen Newsletter.

Der Einsatz des E-Mail Marketings

Unternehmen, die für ihr Online-Marketing auch E-Mails einsetzen möchten, müssen sich bewusst sein, dass es einige gesetzliche Voraussetzungen gibt. So dürfen E-Mails nur an Personen versendet werden, die dem Versand bewusst zugestimmt haben. Um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt sich der Einsatz eines Double-Opt-In-Verfahrens. Werden E-Mails ohne die Zustimmung der Kunden an diese versandt, drohen den Unternehmen hohe Geldstrafen.

Neben den rechtlichen Rahmenbedingungen gibt es allerdings noch die Gefahr, dass E-Mails, die standardisiert an einen sehr großen Verteilerkreis versandt werden, von den E-Mail-Providern als Spam eingestuft werden. Diese so genannte one-to-many-Communication ist zwar noch weit verbreitet, sollte jedoch vermieden werden, wenn das Unternehmen eine langfristige Kundenbindung aufbauen möchte. Sowohl bei Newslettern als auch bei E-Mailings führt eine personalisierte Ansprache der Zielpersonen zu einem zufriedenerem Kundenstamm.

Die Vorteile des E-Mail Marketings

Bereits zu Beginn der E-Mail Marketing Definition war die Rede von Kundenbindung. Der stetige Aufbau einer Kundenbeziehung und die Pflege dieser ist für Unternehmen, neben dem Vertrieb der Produkte oder Dienstleistungen, die wichtigste Aufgabe. Das E-Mail Marketing dient schon seit langer Zeit als das effektivste Mittel, um diese Beziehung zu den Stammkunden zu erhalten. Neben Social Media ist das E-Mail Marketing ein geeignetes Medium, um Kunden an den Entwicklungen des Unternehmens teilhaben zu lassen.

Verschiedene technische Hilfsmittel haben es in den letzten Jahren zudem erlaubt, dass personalisierte E-Mails an die Zielgruppen versandt werden können. Vor allem im E-Commerce Bereich werden zum Teil E-Mailings mit Produktangeboten versandt, die auf jeden Kunden individuell zugeschnitten sind. Diese Kombination aus individuellen E-Mails und der dauerhaften Präsenz der Unternehmen schafft ein Grundvertrauen beim Kunden.

Die Entwicklungen des E-Mail Marketings

Gemäß der E-Mail Marketing Definition nutzt dieser Teilbereich des Marketing die E-Mail als Kommunikationsmedium zum Kunden. Technisch hat sich dieser Bereich in den letzten Jahren sehr viel weiter entwickelt. Mithilfe analytischer Tools und der Automation des E-Mail Versands können Kriterien wie der Versandzeitpunkt oder der Inhalt der E-Mails individuell auf die Zielpersonen gesteuert werden. Fehlerhafte oder nicht mehr vorhandene E-Mail-Adressen werden schneller erkannt und können in den Datenbanken bereinigt werden.

Auch der Wandel von der one-to-many-Communication zur personalisierten one-to-one-Communication hat sich in den letzten Jahren in immer mehr Unternehmen vollzogen und sorgt vor allem bei den Endkunden für Erleichterung. Die E-Mails haben nun einen qualitativ größeren Nutzen für die Leser.