Call to Action

Call to Action

Call to Action, kurz CTA genannt, ist einer der wichtigsten Schlüssel zur Conversion. Egal ob in Ihrem Newsletter, auf der Landing Page, auf einem Banner oder am Ende Ihres Blogs – Sie müssen Ihrem Kunden klar zu verstehen geben, was Sie von ihm erwarten. Wie aber bringen Sie einen potenziellen Käufer dazu, auf die von Ihnen gewünschten Buttons zu klicken? Im folgenden Text geben wir Ihnen Tipps und Beipiele, wie Sie zukünftig tolle, konvertierende Call to Actions formulieren und gestalten können.

Was ist ein Call to Action eigentlich genau?

Frei übersetzt heißt Call to Action soviel wie “Handlungsaufforderung”. Auf einem auffälligen Button, der sofort die Aufmerksamkeit des Lesers auf sich zieht, sagen Sie Ihrem Kunden ganz klar, was er auf Ihrer Seite als nächstes tun soll. Meist bedeutet das, auf ebendiesen Button zu klicken und dadurch die von Ihnen gewünschte Conversion auszulösen. Das kann ein Kauf, eine Zustimmung zum Abo oder einfach ein Link zu einer bestimmten Landing Page sein.

Machen Sie sich bewusst, das der Call to Action das wichtigste Element einer Seite oder eines Banners darstellt, um den herum Sie den Rest bauen. Hier wollen Sie den Kunden dazu bringen, Ihr Produkt zu kaufen oder Ihren Newsletter zu abonnieren.

Unbounce.com definiert den CTA als ”einen an das Publikum gerichteten Aufruf, um eine sofortige Reaktion zu provozieren. In der Regel werden Verben im Imperativ eingesetzt, beispielsweise „Jetzt anrufen“ mit „Erfahren Sie mehr“ oder „Besuche heute eine Filiale“.

Wofür brauche ich einen CTA?

Ihre User sehen tagtäglich wahrscheinlich mehrere hundert Werbebotschaften, Einblendungen, Banner oder Pop-Ups, von denen die meisten nicht einmal mehr bewusst wahrgenommen und falls doch, eher als lästig empfunden werden. Wir sind so sehr an Reizüberflutung gewöhnt, dass wir, selbst wenn uns ein Angebot interessiert, nicht mehr sofort aktiv werden. Holen Sie Ihren Kunden ab und sagen Sie ihm deutlich, am besten im Imperativ, welche Schritte er jetzt ausführen soll und was er davon hat. Mit einem Call to Action geben Sie Ihrem Kunden Orientierung im Online-Dschungel. Sie wollen schließlich nicht, dass er mitten im Text abspringt, obwohl er vielleicht sogar interessiert ist, nur weil er nicht weiß, was als nächstes zu tun ist. Was erwarten Sie an welcher Stelle vom Nutzer? Soll er etwas in den Warenkorb legen? Sich ein ebook herunterladen? Helfen Sie Unentschlossenen dabei, in Ihrem Sinne zu handeln!

Die richtige Formulierung

Wie genau Sie Ihren CTA formulieren, ist natürlich hauptsächlich abhängig von der Umgebung, in der sich Ihr Kunde gerade befindet. Hat der Kunde noch keine näheren Informationen zu Ihrem Produkt – wenn er zum Beispiel gerade Ihren Newsletter liest – bringt Ihnen ein “Jetzt kaufen”- Button nicht viel. “Zum Angebot” oder “Mehr erfahren” schafft dagegen Anreize, auf Ihre Landing Page zu klicken und sich weitere Informationen einzuholen. Am Ende der Landing Page kann ein “In den Warenkorb legen” hingegen die Wahrscheinlichkeit zur Conversion erheblich verbessern.

Kleiner Tipp: Auch Suchmaschinen belohnen aussagekräftige Links, bei denen sich sofort erkennen lässt, welcher Content sich dahinter verbirgt. Das typische “hier” als Linktext ist also in zweierlei Hinsicht nicht wirklich zu empfehlen.

Grundsätzlich verleiten aktive Verben im Imperativ einen Kunden am ehesten zum Kauf: “Mehr erfahren” macht also einen besseren Call to Action als “Lies weiter”.

Durch Formulierungen wie “Sofort anmelden”, “Jetzt zuschlagen” oder “Heute Rabatt sichern” suggerieren Sie ihrem Kunden Verknappung und Dringlichkeit und lösen bei ihm den Wunsch aus, schnell zu handeln.

Der größte Fehler, den Sie bei der Formulierung eines CTA machen können, ist den Besucher im Unklaren zu lassen, was nach dem Klick auf Ihren Link passieren wird. Jede Verunsicherung auf Seiten des Kunden ist ein Conversion-Killer, den Sie unbedingt vermeiden sollten.

Gestaltung und Platzierung Ihres Call to Action-Button

Ist es Zufall, dass alle Buttons des weltweit größten Online-Händlers Amazon im selben knalligen Orange gehalten wurden? Bestimmt nicht! Das heißt aber nicht, dass Sie zukünftig nur noch orangefarbene CTA-Buttons verwenden sollen, auch wenn helle, auffällige Farben oft häufiger geklickt werden. Auch, dass ein Button im eigenen CD gestaltet sein muss, stimmt nicht ganz. Vor allem wenn sich eure CI-Farben schon oft auf der Seite wiederfinden, hebt sich Ihr CTA dadurch nicht mehr deutlich genug ab. Für einen größeren Kontrast können Sie zum Beispiel eine Komplemetärfarbe zu Ihrem Corporate Design wählen. Was genau für Sie am besten funktioniert, finden Sie durch regelmäßige A/B-Testings heraus.

Schlagschatten und Hover-Effekte sorgen dafür, dass der Nutzer erkennt, dass er hier etwas zum Anklicken finden kann. Ein Farbwechsel beim Überfahren mit der Maus hat denselben Effekt.

Auch alles, was in unmittelbarer Nähe zum CTA steht, wird als wichtig wahrgenommen und sollte somit von Ihnen genutzt werden, um dem User einige kurze Informationen zu geben, warum er Ihrer Handlungsaufforderung folgen sollte. Das können Vertrauenssiegel beim Online-Kauf sein oder die Aufzählung der wichtigsten Vorteile für Abonnenten bei der Anmeldung zum Newsletter.

Above the fold

Wichtig ist, dass der CTA-Button beim Klick auf eine Seite oder beim Öffnen des Newsletters direkt im Sichtfeld des Users platziert ist, ohne dass erst noch gescrollt werden muss. Der Text mit weiteren Informationen zum Produkt, kann gerne darunter stehen – der potenzielle Käufer wird sicher wieder nach oben scrollen, falls er interessiert ist. Platzieren Sie den Call to Action nicht erst am Textende und lassen den Kunden damit beim Einstieg in die Seite ohne Orientierung zurück.

Auf einer sehr langen Lading Page können Sie den CTA auch mehrfach platzieren, damit er immer in Reichweite bleibt.

Wie groß ist der perfekte CTA-Button?

Der Call to Action sollte direkt und gut zu sehen sein, muss allerdings auch ins Gesamtbild passen, ohne aufdringlich zu wirken. Stellen Sie sicher, dass er auf allen Geräten, auch in der mobilen Version, gut lesbar, aber nicht größer als das Display ist.

Wie Sie sehen, ist es gar nicht so schwierig, einen guten Call to Action zu gestalten und damit Ihre Conversions bedeutend zu steigern. Achten Sie darauf, dass der Text kurz und prägnant ist – zwei bis drei Wörter genügen – und arbeiten Sie mit kontrastreichen Farben, damit ihr CTA-Button sofort ins Auge fällt. Das Wichtigste ist, dass Sie sich klarmachen, was Sie mit Ihrer Landing Page oder Ihrem Newsletter erreichen möchten? Durch die Festlegung Ihres Conversion-Ziels haben Sie Ihren CTA meist schon gefunden. Also, fangen Sie an, Call to Actions zu produzieren!