8 SEO Maßnahmen, mit denen Sie 2020 noch Erfolg haben

Seo Tipps für den Erfolg

Was SEO bedeutet und wie eine Seite grundsätzlich für Suchmaschinen optimiert werden kann, dürfte inzwischen ausreichend bekannt sein. Der Fokus auf Suchmaschinenoptimierung in den letzten Jahren, Änderungen des Google Algorithmus und die Ausweitung von nutzerrelevantem Content sorgen allerdings immer mehr dafür, dass es Online Marketern selbst mit der ausgefeiltesten Online Strategie nicht mehr gelingt, auf die vordersten Plätze der Suchmaschinen vorzurücken.

 

Zu groß ist der Wettbewerb und zu fein die Unterschiede zwischen einem Ranking Platz auf Seite eins oder einem auf Seite zwei der Suchmaschinen. Wir zeigen Ihnen 8 SEO Maßnahmen, die noch immer nicht von allen Unternehmen genutzt werden und Ihnen damit die Chance geben, die Sichtbarkeit Ihrer Seite zu verstärken.

 

SEO Maßnahmen

SEO Maßnahmen sind grundsätzlich all die Aktionen, die Sie als Online Marketer unternehmen, um Ihre Seite in den Suchmaschinen sichtbar zu machen, das heißt, auf einen der vorderen Plätze im Ranking zu befördern. Dabei gilt es zunächst einmal grundlegende technische und inhaltliche Voraussetzungen, wie die Schnelligkeit der Website, ein nutzerfreundliches Menü oder auf beliebte Keywords ausgerichtete Texte, zu erfüllen.

 

Da es inzwischen bekannt ist, dass Suchmaschinenoptimierung langfristigen Erfolg verspricht, wenn erst einmal eine Strategie etabliert ist und dass 80% der Internet User bezahlte Anzeigen und Display Werbung grundsätzlich ignorieren, liegt der Fokus bei einem Großteil der Online Unternehmen in der Suchmaschinenoptimierung. In den letzten Jahren ist es daher immer schwieriger geworden, mit einer optimalen SEO Strategie durchzustarten. Trotzdem gibt es noch Maßnahmen, die noch nicht alle Unternehmen optimal nutzen.

 

Rich Cards oder strukturierte Daten

Rich Cards, das heißt mit zusätzlichen Informationen angereicherte Snippets, werden noch immer von viel zu wenigen Unternehmen genutzt. Dabei bieten Sie unglaubliches Potenzial, da sie sowohl von Google gern gesehen werden, als auch für Nutzer schön anzusehen sind. Sie können mithilfe dieser strukturierten Daten entweder ein Bild auf der Ergebnisseite der Suchmaschinen anzeigen lassen, Ihre Google Bewertungen in Form von Sternchen oder weitere visuell ansprechende und für den Nutzer auf den ersten Blick verständliche Zusatzinformationen hinzufügen.

 

Damit hebt sich Ihre Seite nicht nur optisch von anderen SERPS ab – Sie bieten Ihren Nutzern außerdem Zusatzinformationen an, mithilfe derer auf den ersten Blick ersichtlich wird, was es mit Ihrer Seite auf sich hat.

 

Korrektes Link Building

In Sachen Link Building galt einst der Grundsatz: je mehr Backlinks, desto besser. Quantität kam vor Qualität und woher die Verlinkung auf den eigenen Online Shop kam, war erst einmal egal. Das hat sich mit den letzten Google Updates geändert. Backlinks von qualitativ minderwertigen Websites können der Sichtbarkeit Ihrer Seite nun sogar schaden. Um eine effektive Link Building Strategie zu etablieren, sollten Sie zunächst Backlinks von unpassenden Websites entfernen und sich danach um hochwertige Verlinkungen auf Ihre Seite kümmern. Wie genau Sie das tun, dazu haben wir bereits einen Artikel veröffentlicht. Hier noch einmal die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

 

Analysieren Sie den Status Quo

Mit sogenannten Backlink Checkern, beispielsweise dem kostenlosen Tool von Ahrefs, können Sie sich zunächst einen Überblick darüber verschaffen, von welchen Websites überhaupt auf Ihre eigene Seite verlinkt wird. Dort lässt sich auch feststellen, ob es sich dabei um einen Do-Follow oder Non-Follow Link handelt. Dasselbe lässt sich aber auch mithilfe der Google Search Console feststellen, in der Sie ungünstige Backlinks sogar umgehend entfernen können.

 

Entfernen schlechter Links

Alle Links, die von zweifelhaften Websites kommen, die entweder keinen erkennbaren Traffic aufweisen, ausländische Seiten oder solche, die als nicht sicher eingestuft, sollten Sie vorsichtshalber entfernen. Besonders dann, wenn sich kein thematischer Bezug zu Ihrer eigenen Seite erkennen lässt.

 

Aufbau guter Links

Stattdessen sollten Sie sich darum bemühen, an hochwertige Backlinks zu kommen. Qualitativ starke Backlinks von beliebten und gut besuchten Seiten sind eine der effektivsten SEO Maßnahmen, die Sie ergreifen können. Analysieren Sie, woher die nützlichen Links auf Ihre Seite kommen und versuchen Sie, ähnliche Websites für sich zu gewinnen.

 

Woher kommen schlechte Backlinks?

Wie Sie an diese zweifelhaften Links überhaupt gekommen sind, dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder, Sie haben selbst einmal Links eingekauft, zu einer Zeit, in der es auf die Qualität der Backlinks noch nicht ankam oder Sie sind Opfer des sogenannten Negative SEO geworden. Beim Negative SEO kaufen Wettbewerber qualitativ schlechte Backlinks für Ihre Konkurrenten, um diese durch Google abstrafen zu lassen. Zuletzt besteht natürlich noch die Möglichkeit, dass Sie mit Anstieg Ihres Traffics automatisch auch die Aufmerksamkeit von weniger guten Websites auf sich gezogen haben. Je mehr Ihr eigener Traffic steigt, desto mehr müssen Sie damit rechnen, auch ungewollte Verlinkungen zu generieren und desto mehr sollten Sie darauf achten, diese rechtzeitig zu entfernen.

 

Holen Sie alles aus Ihren Landing Pages heraus

Ihre Landing Page, also die Seite, auf der der Nutzer nach Klicken Ihres Snippets auf der Google Ergebnisseite landet, entscheidet zum großen Teil über Sieg oder Niederlage in Sachen Suchmaschinenoptimierung. Hier zeigt sich, ob Sie wirklich das halten, was Sie versprechen oder ob Sie Google nur etwas vorgemacht haben, um Nutzer auf Ihre Seite zu ziehen. Springt der User nach wenigen Sekunden bereits wieder ab, weil Ihre Seite seinen Erwartungen nicht entsprochen hat oder scrollt er nach unten, klickt auf weiterführende Links und interagiert mit Ihren Inhalten? All das zeigt den Suchmaschinen, ob Ihre Seite den Erwartungen der Nutzer entspricht und damit vielleicht weiter nach oben gestuft werden sollte oder ob die Seite doch nicht so relevant ist, wie sie in den SERPS erschien und im Ranking eher herabgesetzt werden sollte.

 

Stecken Sie also all Ihre Energie in eine schnell ladende, übersichtliche und verständliche Landing Page, die einem Nutzer auf den ersten Blick all die Informationen liefert, die er benötigt. Mit großen, auffälligen Buttons lenken Sie die Blicke der Nutzer auf die Links, die sie klicken sollen.

 

Stellen Sie außerdem sicher, dass Meta Description und Landing Page wirklich zueinanderpassen. Manchmal ist eine Landing Page nicht einmal schlecht. Vielleicht sogar sehr ausführlich und informativ – und trotzdem entspricht sie nicht den Erwartungen des Kunden. Stellen Sie sich also folgende Fragen, wenn es an die Gestaltung Ihrer Landing Page und der entsprechenden Meta Description geht:

  • wer ist meine Zielgruppe und welches Problem möchte sie lösen?
  • wie kann ich diesen Menschen mit meinem Produkt oder meiner Dienstleistung helfen?
  • stelle ich auf dieser Seite alle nötigen Informationen zur Verfügung und spiegelt sich das in meiner Meta Description wieder?
  • wie kann ich meinen Content noch relevanter gestalten?

 

Egal, ob in der Meta Description oder direkt auf der Landing Page – versprechen Sie immer nur das, was Sie am Ende auch wirklich halten können. Alles andere wird Ihnen seo-technisch früher oder später auf die Füße fallen.

 

Setzen Sie auf Skyscraper Inhalte

Mit dieser Methode geht es darum, die beliebtesten Inhalte Ihrer Branche ausfindig zu machen und diese noch zu verbessern. Mithilfe der meisten SEO Tools ist es ein Leichtes, Ihre größten Wettbewerber ausfindig zu machen und festzustellen, mit welchen Inhalten diese besonders punkten. Nehmen Sie sich ein Thema vor, mit dem Ihre Wettbewerber erfolgreich sind und optimieren Sie dieses. Dazu können Sie auf folgende Strategien zurückgreifen:

  • lassen Sie einen Experten der Branche oder einen bekannten Namen etwas zu dieser Thematik sagen und fügen Sie ein Interview oder einige Zitate hinzu
  • vertiefen Sie jeden Punkt, den Ihr Wettbewerber aufgegriffen hat und lassen Sie kein Detail aus. Schreiben Sie Ihren Artikel so holistisch wie möglich
  • greifen Sie auf Bilder, Grafiken und andere visuelle Elemente zurück, die den Text lebendiger wirken lassen
  • fügen Sie Quellen oder wissenschaftliche Studien hinzu, um dem Text Relevanz und Glaubwürdigkeit zu verleihen

 

Um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, können Sie nun andere Webseiten Betreiber, die auf den Beitrag Ihres Wettbewerbers verlinken, anschreiben und auf Ihre optimierte Version aufmerksam machen. Die meisten Websites werden froh sein, Ihren eigenen Usern einen noch nützlicheren Link zu weiterführenden Informationen anbieten zu können, als bisher.

 

Nutzen Sie visuelle Reize

Bilder SEO ist nicht ohne Grund eine eigene Disziplin der Suchmaschinenoptimierung. Mithilfe von Grafiken, Bildern und Videos lockern Sie nicht nur langwierige Texte auf, Sie sorgen außerdem dafür, dass Sie in einer ganz eigenen Rubrik, beispielsweise der Google Bildersuche, Chancen auf einen guten Platz im Ranking haben. Mit der optimalen Benennung der Bilder und einer hohen Qualität haben Sie gute Chancen, sowohl Suchmaschinen, als auch Nutzer auf Ihre Seite aufmerksam zu machen.

 

Nutzen Sie selbst erstellte Grafiken, die dem Nutzer einen echten Mehrwert bieten – weil sie ein bestimmtes Thema auf den ersten Blick verständlich machen – machen Sie sich damit außerdem zu einem perfekten Kandidaten für Backlinks. Jede Website verweist schließlich gern auf aussagekräftige Grafiken oder nutzt diese, unter Angabe des Ersteller-Namens, auf der eigenen Seite, um den eigenen Lesern Mehrwert zu bieten. Hier eine kurze Checkliste, zum Erstellen Ihrer Infografiken:

  • welches sind die beliebtesten Themen auf Ihrer Website? Wie ließen sich diese in einer Grafik darstellen?
  • Welches Thema ist am komplexesten und könnte mithilfe einer Grafik leichter dargestellt werden?
  • Zu welchen Themen wurden bereits populäre und oft geteilte Infografiken erstellt und wie könnten diese verbessert werden?

 

Infografiken lassen sich heutzutage, auch ohne ein Diplom in Grafikdesign, leicht selbst erstellen. Verbreiten Sie Ihre Infografiken, indem Sie Influencer oder reichweitenstarke Blogger, die in der Vergangenheit bereits ähnliche Inhalte geteilt haben, auf Ihre Grafiken aufmerksam machen.

 

Erstellen Sie leicht konsumierbaren Content

Immer weniger Menschen nehmen sich die Zeit, einen ausführlichen Blogartikel von Anfang bis Ende durchzulesen. Auch wenn ganzheitliche Texte von Google immer mehr geschätzt werden, geht der Trend hin zu leichter konsumierbaren Inhalten, wie Videos oder Podcasts. Identifizieren Sie zu Beginn drei bis vier Nischenthemen, die Sie gut in einem Video verarbeiten können und verbreiten Sie dieses über Ihre Kanäle. Youtube ist als Suchmaschine inzwischen fast so beliebt wie Google. Diese Quelle zur Kundenakquise sollten Sie sich also nicht entgehen lassen. Das Ganze ist natürlich nur dann sinnvoll, wenn es auch Ihrer Zielgruppe entspricht. Ein B2B-Unternehmen in einer eher konservativen Branche kann davon ausgehen, dass seine Kunden wahrscheinlich kaum einen Podcast zu dem entsprechenden Thema anhören werden.

 

Interne Verlinkung

Kennen Sie Ihre beliebtesten Inhalte? Sorgen Sie dafür, dass diese noch weiter gepusht werden und nutzen Sie dann die Gelegenheit, um von diesen starken Inhalten auf weniger starke Inhalte zu verlinken. Sie verteilen Ihren sogenannten Link Juice damit innerhalb Ihrer Seite um und lenken die Nutzer dorthin, wo Sie sie haben möchten. Auch schwächere Seiten, die für den Verkauf Ihrer Produkte und Dienstleistungen allerdings relevant sind, haben so die Chance, schneller wahrgenommen zu werden.

 

Holistische Texte

Ganzheitliche Texte, die jeden Aspekt eines Themas abbilden, haben einen entscheidenden Vorteil: sie bieten genügend Platz, um neben dem Fokus Keyword auch andere relevante Keywords einzubeziehen. Damit sind alle Schlüsselwörter gemeint, die mit dem Hauptbegriff in Verbindung stehen. Schreiben Sie beispielsweise über Muskelaufbau und erwähnen dabei Begriffe wie Regeneration, Protein oder andere bei den Nutzern ebenfalls beliebte und thematisch verwandte Begriffe, versteht Google, dass es sich hierbei um einen ausführlichen Artikel handelt, der keinen Aspekt auslässt. Diese Texte sind außerdem besser für die immer beliebtere Google Sprachensuche konzipiert, als kürzere Texte, in denen sich nicht unendlich viele Fragestellungen unterbringen lassen.