4 völlig überholte E-Mail-Marketing Mythen

Durch E-Mails können Sie ihre Kunden und Interessenten über anstehende Events informieren und informative Newsletter versenden. E-Mails bieten direkten Zugriff auf den Posteingang Ihrer Kunden, was man von sozialen Netzwerken nicht gerade behaupten kann. Durch die Nutzung des E-Mail-Marketing-Kanals erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Neuigkeiten gesehen und gelesen werden, erhöht die Sichtbarkeit Ihrer Marke und Ihrer Botschaft. Als Werbender, werden Sie über eine Fülle an Mythen stolpern, die Ihnen als richtig suggeriert werden. Schenken Sie diesen Mythen jedoch Glauben, wird die Erreichung der Zielgruppe eine schwierige Aufgabe. Es folgen einige Mythen, denen Sie eventuell schon auf den Leim gegangen sind…

Räumen Sie Ihre Liste einmal im Jahr auf

Nein, nein, nein! Die E-Mail-Liste nur einmal im Jahr zu validieren ist eine schlechte Idee. Stattdessen sollten Sie die Liste einmal im Monat bereinigen und inaktive und untätige Kunden entfernen. Ihr Verteiler sollte die gleiche Priorität haben wie das Bezahlen von Rechnungen.

Als Werbender müssen Sie verstehen, dass sich E-Mail-Daten stetig ändern und entscheidend für den Erfolg einer Kampagne sind.

Das Senden von zu vielen Nachrichten an inaktive und passive Empfänger wird die ESP’s (E-Mail Service Provider) alarmieren, welche die Nachrichten daraufhin als Spam markieren könnten. Darum sollten Sie darauf achten, ihren Verteiler einer monatlichen Pflege zu unterziehen.

Abmelder bedeuten, dass Sie schlecht im Marketing sind

Hat sich ein Kunde kürzlich bei Ihnen abgemeldet, entspannen Sie sich! Es ist nicht das Ende der Welt. Es ist vollkommen in Ordnung, dass einige Kunden den Kanal zu einem gewissen Zeitpunkt verlassen.

Stellen Sie sich nur einmal vor, der Kunde würde sich nicht abmelden, sondern den Newsletter als Spam markieren. Das ist definitiv schlimmer, als ein Kunde der den Verteiler verlässt.

Mit jeder Abmeldung, bereinigt sich Ihre E-Mail-Liste und besteht mehr und mehr aus Leuten die Neuigkeiten von Ihrer Marke hören möchte. Diese Kunden werden Ihnen dabei helfen Ihre Marketing-Ziele zu erreichen.

Gekaufte E-Mail-Adressen helfen bei der Erreichung der Zielgruppe

Das Wichtigste zuerst: Das Kaufen und Bespielen von E-Mail-Adressen ist in Deutschland verboten!

Eine Fülle von Marketern sucht immer nach Abkürzungen. Das Kaufen einer E-Mail-Liste ist eine solche Taktik, welche sich als vermeintlich schnelle Möglichkeit auf hohe Reichweite darstellt.

Denken Sie immer daran, dass der einfache Weg sie nie weit bringen wird. Das Kaufen einer E-Mail-Liste wird Ihnen eine Menge Probleme bereiten. Schicken Sie Mails an eine Liste, die nicht über das DOI-Verfahren verifiziert wurde, kommen Sie in Teufels Küche und können strafrechtlich belangt werden…

Die Betreff-Zeile hat das höchste Gewicht

Das ist nicht ganz richtig. Der Name des Versenders ist wichtiger als der Betreff. Die meisten Mails werden geöffnet, weil man den Betreff und den Versender sieht. Der Versender-Name hat definitiv einen Einfluss, denn niemand möchte gerne E-Mails von info@123.de oder noreply@x.de bekommen.

Wenn der Versender nicht wiedererkannt wird, hat die E-Mail weniger Chancen einen bleibenden Eindruck im Kopf des Empfängers zu hinterlassen.

E-Mail-Marketing ist eine gute Möglichkeit Ihre Zielgruppe zu erreichen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie überholten Mythen keine Aufmerksamkeit schenken und Ihre Kampagnen nicht ruinieren.

Ein Artikel von emailit.co