10 wichtige SEO Tipps, die Sie kennen müssen

10 SEO Tipps

Gibt es im Jahr 2020 wirklich noch geheime SEO Tricks, mit denen man die Konkurrenz im Kampf um die Online User abhängen kann? Bei all den regelmäßigen Updates in Sachen Suchmaschinenoptimierung ist es schwer geworden, herauszufiltern, welche neuen Trends man tatsächlich umsetzen sollte, um wettbewerbsfähig zu bleiben und welche man getrost ignorieren kann.

Wir zeigen Ihnen, an welchen SEO Hacks kein Weg vorbeiführt, was weiterhin zum absoluten Standard gehört und verraten Ihnen, wie Sie Seo-technisch immer auf dem neuesten Stand bleiben. Denn eines ist sicher: dass die Yoast SEO Ampel bei Ihrem Text auf Grün springt, bedeutet nicht, dass Sie gerade wirklich etwas zu Ihrer Sichtbarkeit in den Suchmaschinen beigetragen haben.

 

Der wichtigste SEO Tipp 2020: Rich Snippets

Schaffen Sie es, mit Ihrem Blogbeitrag ein Rich Snippet in den Suchmaschinen zu generieren, wird sich das deutlich in Ihrer Click Through Rate bemerkbar machen. Rich Snippets sind Meta Descriptions mit Zusatzinformationen, die dem Nutzer deutlich machen, um welche Inhalte es sich auf Ihrer Seite genau handelt. Auf der Seite von Seobility erfahren Sie ausführlich, wie Sie alles aus Ihren Rich Snippets herausholen. Prinzipiell können Sie für jede Website und jeden Blogpost strukturierte Daten hinzufügen, die auf der Ergebnisseite der Suchmaschinen unter Ihrer Meta Description angezeigt werden und damit den Platz, den Sie dort einnehmen, vergrößern. Mit dem Yoast SEO Tool für WordPress lassen sich diese strukturierten Daten ganz einfach einfügen.

 

Einen echten Volltreffer landen Sie, wenn Google Ihr Snippet als FAQ Rich Snippet anzeigt. Dabei wird dem Nutzer bereits in der Suchmaschine erlaubt, einzelne Fragen zu Ihrem Thema auszuklappen, die Sie im Text beantwortet haben. Das eignet sich besonders für Seiten, die viel und relevanten Content produzieren. Dieses Rich Snippet ist mehr als doppelt so groß wie ein normales Suchergebnis und drückt die nachfolgenden Seiten damit um zwei bis sogar drei Plätze nach unten – was sich natürlich immens auf Ihren Traffic auswirkt.

 

Helfen Sie Google und den Nutzern

Suchmaschinenoptimierung heißt, für die Nutzer der Suchmaschinen zu schreiben. Für die Suchmaschine und für Nutzer schreiben schließt sich im Jahr 2020 nicht mehr aus – es ist, ganz im Gegenteil, nahezu identisch. Google möchte seine Nutzer schließlich zufriedenstellen und die bestmöglichen Antworten auf ihre Fragen liefern. Dementsprechend ist auch das Google Ranking aufgebaut: die ausführlichsten Texte, bei denen Nutzer lange verweilen, stehen ganz oben. Google scannt Ihren Text natürlich auf spezifische Keywords, die zu dem Thema, für das Sie ranken möchten, dazugehören. Trotzdem wird es Ihnen nichts bringen, bestimmte Schlüsselwörter in einer bestimmten Menge, aber ohne tieferen Sinn in Ihrem Text unterzubringen.

 

Ebenso wenig sinnvoll ist allerdings die Annahme, dass man „nur für den Leser“ schreiben könnte und die Suchmaschinen völlig außer acht lässt. Der Algorithmus von Google und Co. ist schließlich darauf ausgelegt, bestimmte Suchintentionen der Nutzer zu beantworten und würden Sie diesen ignorieren, hieße das nur, auf Wettbewerbsvorteile zu verzichten. Es spricht nichts dagegen, einen Text zu schreiben, ohne auf strikte Vorgaben zu Keyword-Häufigkeit und genaue Wortanzahl zu achten – allerdings hilft es oft, sich vorher über den Wettbewerb und die Popularität eines Themas oder Keywords zu informieren und die Struktur dementsprechend anzupassen.

 

Das Thema richtig aufbereiten

Wenn Ihre Website über eine entsprechende Autorität verfügt, ist es vergleichsweise leicht, mit einem Text auf einem der oberen Plätze im Google Ranking einzusteigen. Noch leichter ist es allerdings, diesen Platz wieder zu verlieren, sobald Google erkennt, dass Ihr Text die Erwartungen der Nutzer nicht erfüllt. Bevor Sie sich mit einem Thema befassen und Ihren Beitrag schreiben, sollten Sie sich also folgende Fragen stellen:

  • Warum hat ein Nutzer gerade diese Suchanfrage gestellt? Welche Antworten erhofft er sich? Welche Lösung sollte ihm eine Seite bieten, damit er zufrieden ist?
  • Welchen Wunsch oder welches Ziel verfolgt er mit seiner Suchanfrage?
  • Welche Aspekte eines bestimmten Themas oder der bestimmten Suchanfrage interessieren ihn am meisten?
  • Welche alternativen Fragestellungen tauchen am häufigsten bei Google auf? Welche Schlüsse lassen sich daraus ziehen?

 

Haben Sie Ihre Recherchearbeit gut gemacht, haben Sie Ihr Thema mit den Antworten auf diese Fragen bereits eingegrenzt und bestenfalls eine Struktur für Ihren Text gefunden. Nun können Sie anhand von Wettbewerbsanalysen feststellen, welche Art von Text zum Thema erwartet wird, wie lang die beliebtesten Texte sind und welche Informationen geliefert werden. Kopieren Sie nicht, lassen Sie sich inspirieren und vervollständigen Sie die Texte der Konkurrenz, so dass Sie einen umfassenden Bericht zu Ihrem Thema liefern können, der beim Nutzer keine Fragen offen lässt. Sie können sich außerdem Notizen machen, was Sie an den Beiträgen, die bei Google ganz oben erscheinen, anspricht und was Ihnen nicht so gut gefällt und das Ganze besser machen.

 

Tools die Ihnen bei dieser Arbeit helfen, sind beispielsweise Answer the public, welches alle gestellten Fragen zu einem bestimmten Thema aufzeigt oder die Funktion Google Suggest, bei der Sie sich alternative Suchanfragen anzeigen lassen können.

 

Nutzen Sie die richtigen Tools

Apropos SEO Tools: die richtigen Hilfsmittel können Ihnen Ihre Arbeit erheblich erleichtern. Sie brauchen dafür weder viel Geld auszugeben, noch tiefgreifendes, technisches Know-how. Die völlig kostenlose Google Search Console liefert Ihnen beispielsweise Antworten auf die meisten Ihrer Fragen rund um die Sichtbarkeit Ihrer eigenen Website. Sie erfahren, ob Ihre Seite schnell genug lädt, um mit der Konkurrenz mitzuhalten und erhalten Lösungsvorschläge, falls sie zu langsam sein sollte. Außerdem können Sie sich anzeigen lassen, ob es tote Links oder Fehlerseiten gibt, welche Seiten im Index fehlen und vieles mehr. Die Search Console deckt dabei hauptsächlich die technische Seite der Suchmaschinenoptimierung ab.

 

Für die inhaltliche Seite ist ein gutes Keyword-Tool unverzichtbar. Ubersuggest liefert gute Informationen zu der Beliebtheit und dem Suchvolumen bestimmter Keywords, genauso wie zu den wichtigsten Wettbewerbern eines Themenbereichs. Bei der Suche nach einem geeigneten Keyword kommt es nicht nur darauf an, über was Sie schreiben möchten und was am besten zu Ihrer Website passt, sondern auch darauf, wie abgegrast, das jeweilige Thema bereits ist. Eine Suchanfrage, die im Monat mehrere tausend Mal gestellt wird und auf die Sie eine perfekte und ausführliche Antwort liefern könnten, nützt Ihnen wahrscheinlich wenig, wenn schon hundert Seiten vor Ihnen auf dieselbe Idee gekommen sind. Dann sollten Sie sich eher auf sogenannte Longtail-Keywords fokussieren, die vielleicht nicht ganz soviel Suchvolumen aufweisen, allerdings deutlich weniger hart umkämpft sind. Auch dazu liefern gute Keyword-Tools die entsprechenden Informationen. Mit einem Tool zur Webanalyse können Sie den Erfolg Ihrer Arbeiten dabei regelmäßig überprüfen und eventuell Anpassungen vornehmen.

 

Nicht überoptimieren

Wenn Sie nach SEO-Tipps suchen, werden Sie oft auf Hinweise stoßen, die theoretisch durchaus Sinn machen. Wenn Sie es darauf anlegen, in den Suchergebnissen erfolgreich zu sein, sind sie praktisch allerdings oft schlecht umzusetzen. Es ist beispielsweise nicht immer nötig, das Hauptkeyword an die erste Stelle der Überschrift oder im Text zu setzen. Wenn es sich so ergibt, ist das natürlich super. In den meisten Fällen wirkt es allerdings völlig unnatürlich und ruiniert Ihnen Ihre Headline. In diesen Fällen empfiehlt es sich, auf den gesunden Menschenverstand zu hören und eine Schreibweise zu wählen, bei der ein Leser nicht sofort das Gefühl bekommt, dass hier ein besonders penibler SEO-Experte am Werk war. Eine knackige Headline klickt sich langfristig eben doch eher, als eine gewöhnungsbedürftige Aneinanderreihung von Worten, auch wenn sie zunächst weiter oben im Ranking auftauchen sollte.

 

Am Ball bleiben

Suchmaschinenoptimierung ist kein kurzfristiges Projekt, sondern dauerhafte Arbeit. Sie sollten nicht nur wöchentlich, wenn nicht sogar täglich, eventuelle Fehlermeldungen und technische Gegebenheiten Ihrer Seite überprüfen, sondern auch Ihre Inhalte mindestens halbjährlich überarbeiten. Einmal geschrieben, ins Netz gehauen und Beiträge dann dort zu belassen, wenn das Ranking stimmt, funktioniert nicht mehr. Selbst ehemalige Nummer-Eins-Artikel rutschen spätestens nach einem Jahr ins Nirvana der Google Suchergebnisse, wenn sie nicht mehr aktualisiert werden. Versuchen Sie, mit jeder Aktualisierung neue Informationen hinzuzufügen und jeden Text ein wenig besser zu machen. Vielleicht lassen sich auch mehrere Beiträge zusammenfassen. Auch das Veröffentlichungsdatum sollten Sie von Zeit zu Zeit anpassen. Google ist kein Fan von zu alten Beiträgen, egal, wie sehr Sie sie in der Zwischenzeit aufbereitet haben.

 

SEO-Standards beibehalten

Viele Aspekte der Suchmaschinenoptimierung bieten großen Nutzen für die User und haben sich seit Jahren bewährt. So sollten Sie grundsätzlich dafür sorgen, dass alle Inhalte gut auffindbar und untereinander verlinkt sind. Externe Links von angesehenen Websites bringen in Sachen Sichtbarkeit natürlich noch einmal mehr, als eigene Verlinkungen. Außerdem sollten Sie Ihren Bilder aussagekräftige Namen geben und sie komprimieren, um die Ladezeit Ihrer Website so gering wie möglich zu halten.

 

Branding

Versuchen Sie immer wieder, auch den Namen Ihres Online Shops oder Ihrer Website einfließen zu lassen. Sowohl in Ihre Artikel, wie auch in Online Werbeanzeigen –  und optimieren Sie Ihre Seite auf Ihren Markennamen. Je öfter Ihr Name im Netz auftaucht – am besten in Verbindung mit den Themen, für die Sie ranken möchten – desto eher erkennt Google den Zusammenhang zwischen Ihrem Namen und dem Thema, für das er steht.

 

Auch das Alter einer Domain ist entscheidend fürs Google Ranking. Je länger Ihre Domain also unter dem altbekannten Namen besteht und für Inhalte eines bestimmten Themenbereiches rankt, desto relevanter wird sie für den Google Algorithmus.

 

Social Signals

Sind sie nun suchmaschinenrelevant oder sind sie es nicht? Wie oft ein Artikel auf Twitter, Facebook oder in anderen sozialen Netzwerken gefällt oder geteilt wird, zählt offiziell nicht zu den Faktoren, die Google in seinen Algorithmus aufgenommen hat. Trotzdem sind diese sozialen Signale für Ihre Position im Ranking entscheidend. Je besser Ihre Beiträge verbreitet werden und je häufiger Ihr Name damit im Netz auftaucht, desto mehr Leute werden Ihren Online Shop besuchen und im besten Fall Ihren Content konsumieren und auf Ihrer Seite verweilen – was wiederum zu einer positiven Bewertung durch Google beiträgt.

 

Arbeiten Sie strukturiert

Achten Sie bei all Ihren Beiträgen darauf, dass sie eine individuelle Meta Description und eine gut lesbare URL erhalten. Diese scheinbar nebensächlichen Dinge, die oft nur aus wenigen Wörtern bestehen, können entscheidend sein, sowohl für Klicks durch potenzielle Kunden, als auch für die Position im Suchmaschinenranking. Machen Sie daher nicht den Fehler, ungenau zu arbeiten und überprüfen Sie jedes Detail bevor Sie einen Beitrag live schicken. Machen Sie Ihre Inhalte zu einem perfekten Gesamtpaket für Suchmaschinen.

 

Fazit SEO Tipps

In der Suchmaschinenoptimierung kommt es sowohl darauf an, die Grundlagen zu kennen und anzuwenden und die eigene Seite regelmäßig daraufhin zu überprüfen, als auch die neuesten Trends zu verfolgen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Google selbst gibt regelmäßig Updates zu seinem Algorithmus heraus und lässt den Nutzern Zeit, diese umzusetzen. Es empfiehlt sich also, die eigenen Inhalte dahingehend anzupassen und zusätzlich darauf zu achten, dass die bekannten Erfolgsfaktoren auf der eigenen Seite, auch bei neueren Inhalten nicht in Vergessenheit geraten.